KSV 1919
Liendl fordert von den Kapfenberger Falken Erwachsenenfußball
- Fanmarsch der "Grauen Falken" in die Datenpol Arena zum Spiel gegen Admira Wacker.
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Zweitligist Kapfenberg liegt nach sechs Runden mit nur einem Sieg am Tabellenende. Im Heimspiel gegen Amstetten wollen die KSV-Falken wieder voll punkten.
FUSSBALL. "Irgendwann ist unsere Pechsträhne vorbei und die Falken werden wieder auf die Siegerstraße zurückkehren": Gottfried Mitterbäck bringt es stellvertretend für den KSV-Fanclub "Graue Falken" auf den Punkt. Die Anhänger sind nach der unglücklichen 0:1-Niederlage gegen den FC Admira Wacker optimistisch, dass "ihre" Kapfenberger Falken im kommenden Heimspiel gegen Amstetten (Freitag, 18. September, 18.30 Uhr) endlich wieder anschreiben werden.
Amstetten kommt mit der Empfehlung eines 4:2-Erfolges gegen die Young Violets Austria Wien – Felix Köchl erzielte drei Treffer – ins Alpenstadion.
- Willi Brunner, Fanbeauftragter der Kapfenberger Sportvereinigung 1919
- Foto: Gaube
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Chancen besser verwerten
KSV-Cheftrainer Michael Liendl teilt den Optimismus: "Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir in dieser Liga jeden schlagen können. Aber dafür müssen wir viele Dinge richtig machen, damit wir ein Spiel gewinnen können. Wir müssen weiter arbeiten. Die Burschen müssen lernen, einen Erwachsenenfußball zu spielen. In der Defensive funktioniert einiges schon gut, aber vorne müssen wir die Chancen, wie wir uns erarbeitet haben, besser verwerten."
- Der eingewechselte Jose-Andrei Rostas – hier gegen Admira-Goldtorschütze Turgay Gemicibasi – kam zu guten Tormöglichkeiten.
- Foto: GEPA pictures/Kevin Kada
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Zweimal Aluminium
Im Auswärtsspiel gegen Admira Wacker gab's weder für das KSV-Team, noch für die Fans viel Grund zur Freude. Durch ein Freistoßtor, Justin Forst spielte den Ball durch die Beine von Josef Weberbauer, Turgay Gemicibasi erzielte das letztlich spielentscheidende 1:0, ging das Spiel unglücklich verloren.
"Das Gegentor war zu billig, das hat uns heute zumindest einen Punkt gekostet."
Michael Liendl, KSV-Cheftrainer
- Betretene Miene bei KSV-Cheftrainer Michael Liendl nach der 0:1-Niederlage
- Foto: GEPA pictures/Kevin Kada
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Nach der Pause setzten die Kapfenberger verstärkt auf Offensivfußball – Rostas kam für Dubov, Sokcevic ersetzte Coco - hatten aber im Abschluss mehrfach Pech. Admira-Torhüter Clemes Steinbauer zeichnete sich gegen Rostas aus (60.), in der Schlussphase traf der Kapfenberger Joker nur die linke Stange (83.). Sokcevic knallte den Ball an die Querlatte (85.).
"Wir haben die Seuche am Fuß", seufzten die Falken-Fans in der Datenpol Arena.
- Hannes Premm und Silvana Schmid, das Thekenteam im Sporthotel Kapfenberg
- Foto: Gaube
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Absacker im Sporthotel
Die Stimmung bei der Heimfahrt im Falken-Fanbus war ob der Niederlage zwar getrübt, nicht jedoch der Optimismus, dass es die Kicker bald wieder besser machen werden.
Getränkerunden von Geburtstagskindern der Grauen Falken trösteten ein wenig. Angekommen in Kapfenberg gab's im Sporthotel bei Silvana Schmid und Hannes Premm, der sich das Match in der Südstadt nicht entgehen hatten lassen, bei einem nächtlichen "Absacker" das Versprechen, die Mannschaft im Heimspiel gegen Amstetten wieder stimmkräftig zu unterstützen: "Auf geht's Falken, kämpfen und siegen!"
Admiral 2. Liga, 6. Runde, Fr 11.9.2026, 18.30 Uhr, Datenpol Arena 1.013 Zuseher, Admira Wacker vs. KSV 1919 1:0 (1:0).
Tor: Gemicibasi (16.)
Gelbe Karte: Marinovic
KSV: Colic – Weißenbacher, Zikovic, Ojukwu, Bagrationi (66. Pranjkovic) – Miskovic (83. Stauder) – Dubov (46. Rostas), Marinovic, Zlibanovic, Heuser – Coco (46. Sokcevic)
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