Leaderprogramm Mariazellerland-Mürztal
Ein Ausflug ins Förderwesen

<f>Tiererlebniswelt:</f> Maria Hell (Bildmitte) mit Edgar Wernbacher, danach gings in den Schaf- und Ziegenstall.
  • <f>Tiererlebniswelt:</f> Maria Hell (Bildmitte) mit Edgar Wernbacher, danach gings in den Schaf- und Ziegenstall.
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Mit der "Leader-Exkursion" werden Förderprojekte transparent und öffentlich zugänglich gemacht.

Die Region Mariazellerland Mürztal hat sich in der EU Förderperiode 2014 bis 2020 zum dritten Mal als Leader-Region beworben. Im Mittelpunkt der aktuellen Förderperiode stehen die Steigerung der regionalen Wertschöpfung, die Weiterentwicklung des natürlichen und kulturellen Kapitals sowie infrastrukturelle Daseinsvorsorge.
Sozusagen als Zwischenbilanz luden die Leadermanagerin Maria Hell, Doris Schmied und Erich Leitenbauer zur "Leaderexkursion". Vorgestellt wurden fünf abgewickelte Leaderprojekte.
Den Auftakt machte das "Tiererlebnisland Gut Hollerbichl" von Trachten Wernbacher. Gefördert wurde hier ein Schaustall und ein Erlebnisrundwanderweg.
Zweite Station war die Kletterakademie in Mitterdorf: Der im Vorjahr eröffnete Hochseilgarten, der "Adventure Tower" war ein Leader-Projekt.
Ebenso Leader gefördert ist der "Alpaka Allrounder" von Erikas Wollwerkstatt in Mürzhofen-Kindberg. Der bestehende Betrieb wurde in eine Betriebsstätte mit Büroabteil und Sanitäranlagen umgebaut. Weiters wurden zusätzliche Industriemaschinen angekauft.

Wanderbares Leitthema

Der Generationenpark mit dem Jugendcorner war ein Leaderprojekt der Marktgemeinde St. Lorenzen. Fördersumme immerhin knapp 69.000 Euro. Gebaut wurde ein Freerunning-Parcours mitt Betonelementen und Reckstangen in Verbindung mit einem Workout-Parcours.
Zum Abschluss der Exkursion ging es auf den Pogusch. Projektträger war hier die ARGE Mariazellerland-Mürztal selbst mit dem periodenübergreifenden Leitthema "Region der Wege". Gefördert wurden sogenannte "Herzwärts-Erlebnispunkte" am Bründlweg.

Eigeninitiative gefragt

Die Region Mariazellerland-Mürztal wird in der aktuellen Periode mit 3,6 Millionen Euro gefördert. Wertschöpfung, natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe sowie Gemeinwohl, Strukturen & Funktionen sind die drei großen Aktionsfelder, in die bis 2020 vorwiegend investiert wird. "Das Programm ermöglicht lokalen Akteuren, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten, gefragt sind Eigeninitiative, Innovation und Bürgerbeteiligung", erklärt Maria Hell.

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