08.06.2017, 13:35 Uhr

Ein neuer Primar am Landeskrankenhaus

Offizielle Vorstellung: Herbert Kaplans, Heinz Luschnik, Thomas Aigmüller, Karlheinz Tscheliessnigg, Ernst Fartek.

Mit Thomas Aigmüller hat die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe seit 1. Juni einen neuen Leiter.

George Ralph, der langjährige Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am LKH in Leoben, hat sich vor kurzem in die Pension verabschiedet. An seine Stelle trat nun mit 1. Juni der gebürtige Oberösterreicher Thomas Aigmüller, der sich als erfahrener Gynäkologe an der Grazer Uni-Klinik bereits international einen Namen gemacht hat. Am vergangenen Donnerstag erfolgte die offizielle Vorstellung im Beisein der beiden KAGes-Vorstände Karlheinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek. Der neue Primar wurde in diesem Rahmen von den beiden Direktoren Heinz Luschnik und Herbert Kaplans offiziell willkommen geheißen. "Ich bin in der glücklichen Situation, eine sehr gut funktionierende Abteilung auf sehr hohem Niveau zu übernehmen. Ein sehr versiertes Team bietet mit moderner Medizin ausgezeichnete Qualität", streut der zweifache Familienvater Thomas Aigmüller seinen Mitarbeitern schon im Vorfeld Rosen.
Als Gesamtziel definiert Aigmüller, die Abteilung als kompetenten Ansprechpartner und als Referenzzentrum für alle Frauen der Obersteiermark und darüber hinaus etablieren zu wollen. Arbeitsschwerpunkte seien daher aus seiner Sicht eine familienfreundliche und medizinisch sichere Geburtshilfe, die Weiterentwicklung der gynäkologischen Operationen mit modernsten Technologien, die Systemtherapie bei gynäkologischen Krebserkrankungen inklusive Brustkrebsbehandlung sowie die Urogynäkologie (Abklärung und Behandlung von Frauen mit Harninkontinenz und Genitalsenkung. Aigmüllers Ziel ist es, ein Beckenbodenzentrum in Leoben zu etablieren.
Der neue Primar wurde im Rahmen seiner Vorstellung auch von den beiden Direktoren Heinz Luschnik und Herbert Kaplans offiziell willkommen geheißen.

Statistische Daten
Im Jahr 2016 gab es an der Abteilung 1.251 Geburten, 1.273 Babies erblickten dabei das Licht der Welt. 3.697 Patientinnen wurden stationär und 4.690 Patientinnen ambulant behandelt. Es wurden 1.838 gynäkologische Operationen durchgeführt, die durchschnittliche Verweildauer lag bei 3,79 Belegstagen.
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