30.06.2017, 08:32 Uhr

Günstiger Start ins eigene Leben

Projektpräsentation in Bruck: Landesrat Hans Seitinger, Bürgermeister Peter Koch, Vizebürgermeisterin Susanne Kaltenegger.

40 neue Wohnungen speziell für junge Menschen werden im Brucker Bahnhofsviertel errichtet.

Mit einer guten Nachricht im Gepäck stattete Wohnbaulandesrat Hans Seitinger am vergangenen Donnerstag der Kornmesserstadt einen Besuch ab: Er hat 24 Millionen Euro an zusätzlichen Wohnbaumitteln vom Bund erhalten, welche er für die Schaffung von 250 besonders günstigen Jungstartwohnungen in der gesamten Steiermark verwenden möchte. Der Start dafür soll in der Stadt Bruck erfolgen, wo die ersten 40 Wohnungen errichtet werden sollen. "Wir haben dafür jetzt einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, der hoffentlich noch heuer abgeschlossen werden kann. Für 2018 wäre dann der Baubeginn geplant und vielleicht kann der ein oder andere schon zu Weihnachten seine erste, eigene Wohnung beziehen", so Hans Seitinger.
Das Besondere an den Wohnungen: Sie sind speziell für junge Menschen vorgesehen und daher besonders kostengünstig (4,63 Euro/m²), haben eine Maximalgröße von 60 m², verfügen über eine bereits eingerichtete Küche und können von Personen unter 35 Jahren für längstens zehn Jahre bezogen werden. Das Ziel dahinter: die Jugend in der Region zu halten, auch wenn sie für die Ausübung ihres Berufes auspendeln muss.
Vorgesehen für den Neubau ist ein ca. 3.600m² großes Grundstück in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes, derzeit steckt die Stadtgemeinde noch in Verhandlungen mit dem Eigentümer. Die Gemeinde ist es nämlich, die für den Grundstückskauf und die Aufschließung verantwortlich zeigt. Neben den Wohnungen sollen auch gewerbliche Betriebe miteinziehen.
Bürgermeister Peter Koch und Vizebürgermeisterin Susanne Kaltenegger zeigen sich beide begeistert von dem Projekt und sehen auch in der Aufwertung bzw. Belebung des Bahnhofsviertels einen sehr positiven Aspekt. "Das Bahnhofsviertel ist der obersteirische Anknüpfungspunkt für die baltisch-adriatische Fernverkehrsachse und soll daher als nachhaltiges, städtisches Quartier entwickelt werden. Hier kann für die Zukunft eine Kombination von Wohnen, Arbeiten und sozialer Infrastruktur in zentraler Lage umgesetzt werden", so der Bürgermeister.
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