16.09.2014, 20:49 Uhr

1:1-Remis gegen den LASK: Kapfenberg muss weiter auf den ersten Heimsieg warten

Jubel bei Kapfenberg: Ronivaldo hat zum 1:1 getroffen. (Foto: Richard Purgstaller)
FUSSBALL ERSTE LIGA. LASK Linz verpasst nach dem 1:1 in Kapfenberg den Sprung an die Tabellenspitze und liegt zwei Punkte hinter dem FC Liefering auf Rang zwei. Die Salzburger verloren das Heimspiel gegen Hartberg mit 0:3. Die Kapfenberger behaupten nach der 10. Spielrunde den fünften Rang.

Mehr Spielanteile bedeuten nicht gleich Tore: Der LASK kam in der ersten Spielhälte zwar durch Thomas Hinum (4.), Radovan Vujanovic (36.) zu guten Möglichkeiten, doch KSV-Torhüter Christoph Nicht ließ keinen Verlusttreffer zu. Die Kapfenberger hatten die besseren Chancen auf den Führungstreffer, doch Philiipp Wendler (15., 44.), Kelvin Nwamora (31.) und Christian Bubalovic (35.) vergaben aus aussichtsreicher Position.

Nach dem Wechsel drückten die Linzer auf das Führungstor und konnten in der 56. Minute über das 1:0 jubeln. Nach einem Eckball von Christopher Drazan legte Shawn Maurice Barry im Strafraum für Hinum auf, der aus kurzer Distanz einschoss.

Kurt Russ reagierte auf den Rückstand und schickte in Minute 76. mit David Witteveen einen dritten Stürmer auf das Feld (Witteveen kam für Vallci). Das wurde drei Minuten später belohnt: Ronivaldo traf nach Doppelpass mit Grgic zum 1:1 - zur Freude der knapp 1.000 KSV-Fans.

Die gute Nachricht: Doch noch ein Neuer in Kapfenberg, der Mittelfeldspieler Andreas Lasnik (30) wurde für zwei Saisonen verpflichtet.

Stimmen nach dem Spiel:
Marco Perchtold (KSV): Das Unentschieden geht in Ordnung, wir waren in der ersten Spielhälfte besser, nach dem Wechsel hatte der LASK aufgrund der konditionellen Stärke mehr vom Spiel. Gegen den Tabellenzweiten einen 0:1-Rückstand aufzuholen zeigt von Moral, die unsere Mannschaft ebenso wie Kampfgeist und Siegeswillen bewiesen hat.

Kurt Russ (KSV-Trainer): Mit dem Remis kann und müssen wir leben, es ist gerecht, wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet. Nach dem Rückstand war es schwierig, wieder ins Spiel zu kommen. In der Schlussphase habe ich voll auf Offensive gesetzt, das hat sich letztendlich ausgezahlt. Leider müssen wir noch immer auf den ersten Heimsieg warten.

Karl Daxbacher (LASK-Trainer): Aufgrund der Chancen in der 2. Spielhälfte hätten wir uns den Sieg verdient, wir haben aber die Möglichkeiten auf das 2:0 ausgelassen. Kapfenberg hat in der Schlussphase voll auf die Offensive gesetzt, das Resultat war ein schön herausgespieltes Tor zum Ausgleich.

Fußball Erste Liga, 10. Runde:
Kapfenberger SV 1919 - LASK LInz 1:1 (0:0), Fekete-Stadion 1.000, SR Weinberger

Torfolge:
0:1 Hinum (56.)
1:1 Ronivaldo (79.)

KSV: Nicht - Yatsuzuka, Bubalovic, Gollner, Suppan (13. Vallci) (76. Witteveen) - Wendler, Grgic, Perchtold, Nutz (66. Bahtic) - Ronivaldo, Nwamora

LASK: Pervan - Takougnadi, Barry, Hieblinger, Erbek - Dovedan (81. Kogler), Hinum, Michori, Drazan - Fabiano, Vujanovic

Gelbe Karten: Bubalovic, Nwamora, Gollner, Bahtic, Grigic bzw. Barry

Die Besten: Nicht, Perchtold bzw. Pervan, Hinum

Nächstes Spiel:
Freitag, 19. September, 18.30 Uhr: SKN St. Pölten - KSV 1919

Text: Wolfgang Gaube
Fotos: Richard Purgstaller
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