29.03.2017, 09:15 Uhr

Lehrlingscasting: Fit für jede Bewerbung

Zur bestmöglichen Präsentation beim Vorstellungsgespräch gilt es, sich darauf gut vorzubereiten. (Foto: Antonioguillem/Fotolia.com)

Die WOCHE gibt die besten Tipps und Ratschläge für das Vorstellungsgespräch als Lehrling.

Nach der Einführung der Lehre mit Matura, hat die Lehre als Ausbildung bei jungen Menschen wieder an Bedeutung gewonnen. Nach Zusendung der Bewerbungsunterlagen, die einen Lebenslauf, ein Impulsschreiben und Zeugnisse in Kopie enthalten sollten, wird der Bewerber meist zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Da der erste Eindruck zählt, gilt es, einige entscheidende Punkte zu beachten. Die Kleidung sollte dem jeweiligen Job entsprechen. Als Bankkaufmann ist auf alle Fälle ein Sakko gefragt; für eine Werbeagentur reichen Hemd und Jeans. Dezente Farben, geputzte Schuhe und gepflegte Haare sind ebenfalls Voraussetzung. Für junge Damen gilt, ein dezentes Makeup, wenig Parfum und kaum Schmuck zu tragen. Auf zu kurze Röcke gilt es auf alle Fälle zu verzichten. Schon im Vorfeld sollte man sich im Internet über die Firma, deren Produkte, Niederlassungen, Struktur etc. informieren. Am besten ist es, die jeweiligen Unterlagen auszudrucken und in einer Mappe zum Gespräch mitzunehmen. Block, Kugelschreiber und Zeugnisse sollten ebenso dabei sein.

Richtiges Verhalten

Am besten ist es, die Gesprächssituation mit den Eltern einmal durchzuspielen, um auf etwaige Schwierigkeiten zu stoßen. Pünktliches Erscheinen zum Gespräch, am besten zirka fünf Minuten vor dem Termin, ist die erste Pflicht. Vor Beginn des Gesprächs auf alle Fälle das Handy ausschalten und den Kaugummi beseitigen. Gutes Benehmen mit Augenkontakt, Hände schütteln zur Begrüßung und zur Verabschiedung sind ebenfalls Voraussetzung. Sehr gut kommt es an, wenn man sich Eingangs gleich für die Einladung zum Gespräch bedankt und den Gesprächspartner beim Namen nennt. Ganz wichtig: auf die Körpersprache achten. Arme nicht verschränken, aufrecht sitzen und die Hände herzeigen. Im Gespräch am besten die Aufregung verbergen und persönliche Stärken hervorheben. Auch die Betonung auf Hobbys wie Laufen, Fußball etc sind hilfreich, da diese auf Teamfähigkeit, Ausdauer und Durchhaltevermögen schließen lassen. Auf Fragen wie: "Was sind deine Ziele?" oder "Würdest du in der Freizeit eine Weiterbildung besuchen?" sollte man sich schon vorab die passenden Antworten überlegen.

• Hier geht es zur ePaper Version!

Ermöglicht durch:

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.