Fest soll erst zu einem späteren Zeitpunkt gefeiert werden:
Keine Josefiweinprämierung wegen Corona-Virus!

Liebend gerne hätten die Josefiweinbauern - auf dem Foto mit Weinhoheit Lisa - ihr Fest nach alter Tradition mit der Bevölkerung öffentlich gefeiert. Doch damit wird heuer am 19. März aufgrund der Corona-Krise nichts...
  • Liebend gerne hätten die Josefiweinbauern - auf dem Foto mit Weinhoheit Lisa - ihr Fest nach alter Tradition mit der Bevölkerung öffentlich gefeiert. Doch damit wird heuer am 19. März aufgrund der Corona-Krise nichts...
  • Foto: Josef Fürbass
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Das Corona-Virus macht vielen Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. So fiel ihm auch der beliebte Josefikirtag am 19. März in Schwanberg zum Opfer. Hatte es zunächst noch so ausgesehen, als würden die Schilcherbauern der Region den neuen Josefiwein in „abgespeckter“ Form doch präsentieren, so sind nun auch diese Pläne endgültig vom Tisch.

(jf). „Es wird keine öffentliche Präsentation und auch keinen Ausschank geben“, betont Heinz Koch. „Der Sieger wird nur intern und danach in den Medien bekannt gegeben.“ Das Fest für den Josefiwein 2020 soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Dann, wenn soziale Kontakte wieder möglich sind...

Schilcher - ein Wein, der nicht nur schmeckt, sondern auch verbindet!

Und genau das will man in Schwanberg feiern, wenn es die Umstände wieder zulassen. „Der Schilcher ist ein Wein, der unserer Region in vielen Bereichen gleicht. Er ist frisch und facettenreich, ebenso wie die Landschaft und Leute in unserer Heimat“, beschreibt Weinhoheit Lisa Müller. „Durch diesen einzigartigen Wein schlossen sich viele Winzer zu Gemeinschaften zusammen, welche sich ganz dieser Rebsorte verschrieben haben. Auch in Bad Schwanberg leben die Schilcherbauern eine gesellige Zusammenarbeit mit ihrer Josefiweinprämierung vor.“

Spannende Ereignisse vertagt...

In der Region Sulmtal-Koralm-Weinebene hat man sich auch heuer wieder auf die Suche nach dem Wein, der den Namen des steirischen Namenspatrons trägt, begeben. Zehn Schilcherbauern bewarben sich um den begehrten Titel, den zuletzt Heinz und Simone Koch zwei Mal hintereinander für sich entscheiden konnten. Damit war die Zeit in der Marktgemeinde Schwanberg schon vor der Gemeinderatswahl überaus spannend. Doch dann haben sich die Ereignisse überschlagen. Sowohl das Fest für den Josefiwein als auch die GR-Wahl 2020 mussten auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Ein Botschafter der Region Sulmtal-Koralm-Weinebene

Wein, mit Maß und Ziel genossen, wird bekanntlich eine Geselligkeit stiftende Wirkung zugesprochen. Beim Josefiwein verhält es sich auf jedem Fall so. Denn der prämierte Schilcher, der diesen Titel Jahr für Jahr aufs Neue erobern muss, wird bei vielen Anlässen eingeschenkt, fungiert er doch für zwölf Monate als Repräsentationswein der Region Sulmtal-Koralm-Weinebene.
Diesmal stellten sich folgende Weinbaufamilien der Wahl: Brauchart vulgo Stieglbauerseppl, Hainzl vulgo Riadl, Koch Heinz vulgo Hartlschneider, Kolleritsch vulgo Eckfastl, Lorenz vulgo Ortanerl, Moser, Neger vulgo Webermichl-Auenhohl, Resch vulgo Bachhans, Schuiki vulgo Grabenbauerhiasl. Mit Hainzl Herbert vulgo Kogelhohl hat sich ein neuer Teilnehmer hinzugesellt.
Darüber, welcher Schilcherbauer heuer seinem Wein die weißgrüne Schleife mit der Josefikirche darauf umhängen darf, entschieden eine Experten- und eine Prominentenjury in zwei Blindverkostungen, die von Weinbauberater Ing. Patrick Niggas kompetent geleitet werden. Beide Kommissionen haben am 10. März im Rondell Schwanberg getagt. Die Expertenrunde am Nachmittag, die Promi-Jury am Abend. In letztere waren neben den Gemeindevertretern und Honoratioren des Kurortes auch Weinhoheit Lisa Müller und Pfarrer Anton Lierzer berufen. Am 19. März (Josefitag) hätte der Sieger in Anwesenheit von Weinhoheit Lisa und weiteren Ehrengästen feierlich aus der Taufe gehoben werden sollen...

Autor:

Josef Fürbass aus Deutschlandsberg

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