Schlösser und Burgen öffnen nun ihre Gärten, Parks und Wälder

„Die Schlösserstraße“ residierte auf Burg Deutschlandsberg. Hier die Herrschaften beim Gespräch mit Medienvertretern.
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  • „Die Schlösserstraße“ residierte auf Burg Deutschlandsberg. Hier die Herrschaften beim Gespräch mit Medienvertretern.
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Klassenzimmer in der Natur verbunden mit altem Gemäuer

Altes Gemäuer hat viel zu erzählen. Auf der Schlösserstraße trifft man auf Sehenswürdigkeiten mit langer Geschichte. Sie verbindet 17 Schlösser und Burgen in der Steiermark und im südlichen Burgenland. Anlässlich des Jubiläums „30 Jahre Schlösserstraße“ gaben sich Mitglieder, Anwärter und Tourismusverantwortliche auf der Burg Deutschlandsberg ein Stelldichein.

(jf). Blauer Himmel, Sonneinschein und der Ausblick von der Terrasse des Burghotels auf die Stadt Deutschlandsberg und das Laßnitztal einfach grandios. Vor diesem Ambiente zelebrierte „Die Schlösserstraße“ bei traumhaftem Frühsommerwetter ihr 30-jähriges Bestehen und stellte ein interessantes Projekt in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat unter der Leitung von Präsidentin Elisabeth Meixner vor: Schlösser und Burgen öffnen für die steirischen Schulen nicht nur ihre Museen, sondern auch ihre Gärten, Parks und Wälder. Dabei soll für Kinder und Jugendliche das Erlebnis Burg hervorgestrichen werden. Biologie, Geografie, Geschichte – alles in einem...

Waldpädagogik auf der Schlösserstraße

Der Lehrstoff aus der Schule wird aufgegriffen und außerhalb der Klasse unterrichtet, vertieft und verinnerlicht. „Für unsere Schulen haben wir Waldpädagogik mit Mathematik, Wasserexperimenten und geografischen Formen im Wald vorbereitet“, räumte der Vorsitzende des Verbandes, Konsul Andreas Bardeau, ein. „Schlösser und Burgen sollen für regionale Geschichte erlebbar werden.“
Kinder, die das neue Angebot für Schulen bereits ausprobieren durften, zeigten sich begeistert und freuen sich bereits auf den Kreativwettbewerb der Schlösserstraße im Schuljahr 2017/2018. Im Umfeld der Burg Deutschlandsberg würde sich auch die Laßnitzklause bestens für ein Sommercamp eignen.
Obmann Andreas Bardeau zollte der Stadtgemeinde Deutschlandsberg als „Burgherr“ höchsten Respekt. Bürgermeister Josef Wallner habe die Erlebnisburg mit großer Ambition und Leidenschaft sowie mit Unterstützung von fleißigen und zum Teil freiwilligen Helfern hervorragend revitalisiert.
Wallner führte aus, dass das Burgmuseum „mit einer gemeinnützigen Stiftung betrieben wird.“ Insgesamt können weit über 5000 Exponate besichtigt werden. Neben einer archäologischen Sammlung, antikem Schmuck und historischen Waffen ist auch Koralpenglas eine kostbare Ergänzung der Schau. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Josef Wallner darüber, dass es gelungen sei, auch die mittelalterliche Geschichte der Burg gut zu dokumentieren. „Die Besucher können die Erlebnisburg somit in ihrer Gesamtheit erleben.“

„Wir sind seit rund zehn Jahren Mitglied der Schlösserstraße und stehen voll dazu.“

Bürgermeister Josef Wallner

Der Stadtchef sieht auch potenzielle Chancen darin, neue Gäste aus dem nationalen und transnationalen Raum zu akquirieren. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Partnerschaft mit Rheingau und die enge Kooperation mit Slowenien. „Darauf können wir in Zukunft viel aufsetzen.“ Geliebäugelt wird mit Schloss Hollenegg als Mitglied. „Wir werden diesbezüglich an die Familie Liechtenstein herantreten, die ein sehr wertvoller Partner wäre“, so Wallner.
Info zur Waldpädagogik unter www.schloesserstrasse.com

Fotos: Josef Fürbass

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