14.09.2014, 17:09 Uhr

1. ÖGB Regionalwandertag mit Besichtigung Windpark Freiländeralm

v.l. ÖGB-RV BRV Robert Fauland, Egon Dorner (Energie Steiermark AG), AK-Vizepräsident BRV Günter Steinbauer, ÖGB RS Günther Krainer
Deutschlandsberg: Freiländeralm |

Das ÖGB Regionalsekretariat Deutschlandsberg organisierte am 29.August den ersten ÖGB-Regionalwandertag auf die Freiländeralm. Höhepunkt der gemütlichen Wanderung bildete die Besichtigung des neuen Windparks der Energie Steiermark.

Dazu fanden sich an die vierzig FunktionärInnen und BetriebsrätInnen bei der Rehbockhütte „Gasthof Moser“ in Kloster ein. Nach einer kurzen Begrüßung von ÖGB-Regionalvorsitzenden Robert Fauland führte die Wanderstrecke rund um die Freiländeralm. Beim Windrad 3, welches übrigens schon in Probebetrieb gegangen ist, gab es eine kurze Verschnauf- und Getränkepause. Dort konnte ÖGB RS Günther Krainer Projektleiter Egon Dorner von der Energie Steiermark begrüßen, der sich bereit erklärte, über die Entstehung, Bauphase und technischen Daten des Windparks zu informieren.

Grüner Strom von der Freiländeralm

Dem Spatenstich im Herbst 2013 sei ein langer Weg vorausgegangen. Allein das Genehmigungsverfahren habe acht Jahre gedauert. In den Jahren 2008 bis 2010 wurden Windmessungen durchgeführt und die Fläche musste umgewidmet werden. Die drei Windkraftanlagen des Typs Vestas, mit jeweils einer Nennleistung von je 2 Megawatt und 150 Metern Gesamthöhe, sowie einem Rotordurchmesser von 90 Metern erzeugen künftig rund 13 Gigawattstunden Strom pro Jahr.

Das reicht umgerechnet für rund 3500 Haushalte. Begünstigt durch die optimale topografische Lage, seien die Windverhältnisse auf der Freiländeralm geradezu hervorragend. Die Netzanbindung wird durch eine 16 Kilometer lange Zuleitung gewährleistet, die zum Umspannwerk St. Martin am Wöllmißberg führt. Zusätzlich werden einige infrastrukturelle Einrichtungen wie der Herzogbergtunnel direkt mit grünem Strom beliefert. Rund 9,5 Millionen Euro kostete der neue Windpark auf der Freiländeralm. Ein weiterer sei schon in Planung. Derzeit laufen die Genehmigungsverfahren für einen Windpark auf der Handalm, nördlich der Weinebene mit elf bis dreizehn Windrädern.

Abschließend ging es zur Rehbockhütte, wo beim gemütlichen Zusammensitzen bei Speis und Trank ausgiebig Zeit für Gespräche blieb.

Text und Foto(s): Josef Strohmeier
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