15.09.2014, 12:44 Uhr

DIE „WEBERKAPELLE“ MIT GEWEIHTER GLOCKE

Weihe der neuen „Franziskus-Glocke“ und der restaurierten Kapelle
Sankt Stefan ob Stainz: Weberkapelle mit geweihter Glocke |

"Ein schöner Tag für Zirknitz"

„Ein schöner Tag für Zirknitz“- so konnte der Organisator der Kapellengemeinschaft Zirknitz-Hofererberg Josef Jandl am Sonntag, 14. September am Platz vor der „Weberkapelle“ die über 200 Gäste, die zur Segnung der Kapelle und der Weihe der „Franziskus Glocke“ gekommen waren, begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Dechant und Pfarrer KonsRat Friedrich Trstenjak, Bgm Ernst Summer, AltBgm ÖkRat Franz Ninaus, St. Stefan, VzBgm Markus Schreiner, AltBgm ÖkRat Josef Klement Gundersdorf, von der Glockenfirma Grassmayr, Innsbruck, Jochen Posch aus Kirchbach/Raab, der stark vertretenen Abordnung mit Fahne der Kapellengemeinschaft Zirknitzberg mit Obmann Manfred Spari, ÖKB Obmann ÖkRat Ruppert Stipper und Seniorenbund Obmann Paul Schreiner.
Bgm Ernst Summer sprach auch Worte der Gratulation und des Dankes an die Kapellengemeinschaft für deren Einsatz aus.
Die Kapelle wurde im Jahre 1814 – ist somit heuer 200 Jahre alt- als Dank für die überstandenen Franzosenkriege errichtet und 1980 durch das Zusammenwirken der Dorfgemeinschaft – mit über 600 Arbeitsstunden - renoviert, wobei gerade die umgebenden, mächtigen und "beschützenden" Lindenbäume auch zum Verweilen in der lieblichen Kapelle einladen. Die Dorfgemeinschaft Hofererberg und die Familie Jandl machten sich besonders um das Zustandekommen des Kleinods verdient .
Im Sommer 2012 wurde der Glockenturm von den Dorfbewohnern , die teilweise sogar das Material mitbrachten - wobei sich Familie Anton Matlas mit den Spenglern Fritz Gaich und Günther Marx besonders einsetzten- errichtet. In Zirknitz/Hofererberg freuen sich die Dorfbewohner , hat sich ja die gesamte Dorfgemeinschaft um dieses Projekt nicht nur in Form von finanziellen Spenden, sondern auch mit ihrer Arbeitskraft vollends identifziert.
Um das Projekt bemühten sich dankenswerterweise aber auch Baumeister Schadl, Elektro Prettner, Erdbau Stipper und die ASA sehr, wie es Josef Jandl anführte.
Die Anschaffung der Glocke wurde durch die Spenden, die statt Geschenken dem Initiator Josef Jandl bei dessen Geburtstag zuflossen, möglich. Am 30. Juni 2011 wurde die 56 kg schwere Glocke- Tonlage a2 - aus Glockenbronze mit 78 % Kupfer und 22 % Zinn- beim Grassmayr – Kosten € 5.806.-- - im Beisein von Hofererbergern gegossen und nunmehr als „Franz von Assisi“ Glocke durch Pfarrer Trstenjak mit Chrisam geweiht.
Mitgesegnet im Gottesdienst, der durch das Bläserensemble des MV St. Stefan unter Heinz Tappler, begleitet wurde, konnte auch ein wunderschönes Kreuz von Korbnähmeister Konrad Novak und eine Marienstatue – gespendet von Nachbar Kohlmaier- gesegnet werden.
Am „Fest der Kreuzerhöhung“ wo das „Kreuz als Zeichen für Heil und Leben“, sowie als „Zeichen für Freud und Leid“ seine kirchliche Würdigung erfährt, passt die Glocke auch als „Zeichen der Vergesslichkeit“ – als Mahnung, Gott nicht außer Auge zu lassen- hin. So hörte man es im Gottesdienst. Die Glocke, die auch als „Zeichen für das das Leben einwirkend“ steht, wird mit ihrem hellen Ton in Hofererberg täglich um 7 Uhr, 12 Uhr und 19 Uhr sowie am Freitag um 15 Uhr zu vernehmen sein und die oa. Aspekte verstärken. Bei der anschließenden Agape, wobei sich vor allem die Frauen wiederum als perfekte Mehlspeisproduzenten auszeichneten, wurde noch lang in gemütlichem Rahmen zusammengesessen.
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