28.09.2017, 21:21 Uhr

Erste Elektrotechnikerin im Lafarge Zementwerk Retznei

zam Regionalleiterin Deutschlandsberg Ingeborg Krainer (Foto: Furgler)

Das zam-Deutschlandsberg freut sich gemeinsam mit der Fa. Lafarge Gmbh und Frau Sandra Rachholz aus Deutschlandsberg als Teilnehmerin der technischen Modellausbildung Planen-Konstruieren-Bauen eine praxisorientierte duale Ausbildung im Vorfeld eines Dienstverhältnisses gestartet zu haben“ argumentiert zam Regionalleiterin Ingeborg Krainer.

Die Teilnehmerinnen im zam werden auf die nötigen Anforderungen für unterschiedlichste Berufe in nichttraditionellen, technischen Bereichen vorbereitet. Die praktischen Erfahrungen wurden durch Praktika in den umliegenden Firmen gesammelt.
Talent hat kein Geschlecht, daher freut sich auch das Werksteam Retznei die erste weibliche Auszubildende im Instandhaltungs-Team zu begrüßen
Duale Stiftungsausbildung für Frauen
Das AMS Steiermark und das zam fördern gemeinsam für Frauen und Unternehmen duale Stiftungsausbildungen. Welche Vorteile sieht zam Regionalleiterin Ingeborg Krainer nun für die Firmen?

Duale Ausbildung

„Meist weichen Theorie und Praxis voneinander ab. Die duale Ausbildung ermöglicht die unmittelbare Anwendung des theoretisch Gelernten an der Maschine. Überdies lernen die Stiftungsteilnehmerinnen von der ersten Minute an ihre tatsächliche zukünftige Arbeitsumgebung kennen. Alle Beteiligten stellen daher schnell fest, ob der Beruf die richtige Wahl ist“
„Wir haben uns seit Jahren bemüht, auch Frauen für einen Lehrberuf im Zementwerk zu begeistern. Das Lafarge Zementwerk Retznei bietet seinen MitarbeiterInnen sehr gute Ausbildungschancen und vor allem attraktive Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Daher freue ich mich sehr, dass wir endlich eine Elektrikerin in unserem Team begrüßen dürfen“, freut sich DI Günter Kohlmayr, Werksleiter im Lafarge Zementwerk Retznei über den ersten Schritt zu einem höheren Frauenanteil in der steirischen Zementbranche. Im Lafarge Zementwerk Retznei werden derzeit 7 Lehrlinge in den Berufen Laborant, Elektrotechnik und Schlosser ausgebildet.
Das zam – Zentrum für Ausbildungsmanagement – arbeitet übrigens im Auftrag von AMS und Land Steiermark an der Schnittstelle von Unternehmen mit Bedarf an qualifizierten Fachkräften und arbeitsuchenden Frauen. Oberstes Ziel ist, individuelle Lösungen für Unternehmen mit Fachkräftebedarf sowie ausbildungsinteressierte Frauen zu entwickeln. Nähere Informationen zur zam-Stiftung unter http://www.zam-stiftung.at oder bei den Regionalstellen der zam-Steiermark GmbH unter http://www.zam-steiermark.at.

Text : Josef Strohmeier
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