Die „Sub – Terra – Cacher“ fanden den Vorauer Zwergen Schatz

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Wenige Meter vor seinem Hof traute der Toni seinen Ohren und Augen nicht, denn plötzlich sah er in seiner Nähe einen Zwerg, der sich mit zwitschernden Vögeln unterhielt und ihnen dabei etwas von einem „Schatz“ entlang des bekannten „Lochsteinweges“ erzählte. Der Kuchlbauer fürchtete sich sehr und wollte dem Zwerg nicht folgen, obwohl ihn die Aussicht auf einen Schatz doch sehr reizte. Dieses Erlebnis ließ dem Toni einfach keine Ruhe und so erzählte er dieses seltsame Erlebnis seinem Freund Hans Schweighofer, Obmann von Sub Terra Vorau. Immerhin bezog sich diese Geschichte ja auf dem Lochsteinweg im Vorauer „Sub – Terra – Land“, was dem Hans logischerweise sehr ins „Grübeln“ brachte. Wie konnte man diesen Schatz finden? Da fielen ihm seine Freunde, die Geocacher ein, und so bat er Dr. Claudia – Maria Behling, welche einst mit Manfred Glössl und Rudi Klein, den „Urvätern der Vorauer Cacherszene“, rund um Vorau ein „Paradies für Geocacher schufen. Zum besseren Verständnis: Geocachen ist eine moderne Art des Schatzsuchens mittels eines GPS – Gerätes.

Mit Hilfe der Plattform www.geocaching.com legte Hans Schweighofer einen Acount an, dessen Aufruf nicht weniger als 110 Casher Folge leisteten. Bereits im Vorfeld gab es eine interessante Führung durch das Stift Vorau und danach begab man sich zum „Kuchlbauer“, wo man sich nach ein paar Anweisungen auf die Suche nach dem Zwergen Schatz begab.
Insgesamt mussten elf Koordinatenpunkte entlang des Lochsteinweges, an denen Dosen versteckt waren, eruiert werden. In jeder Dose befand sich eine Zahl, mit der man zum Bonuscach gelangte. Dazu gab es noch extra einen Audio – Cash, was auch in Verbindung mit der Gemeinde stand, weil dort Audio-Files zu hören waren, welche von bekannten Vorauern, wie etwa dem Bürgermeister oder der Kindergärtnerin, der Musikschülerin oder die Frau „Josefa“ aus dem Freilichtmuseum gesprochen wurden. Sie alle lieferten dem Cashern wertvolle Tipps. Die Leute erzählten ihnen auch Sagen und Wahrheiten oder Fakten über diese Lochsteine, womit wieder kulturhistorisches Wissen in einer angenehmen Art vermittelt wurde. Dazu gebührt allen Hauptbeteiligten ganz großes Lob gezollt – sie selbst waren die „eigentlichen Schätze!“ Dr. Claudia – Maria Behling kommt aus Wien, bezeichnet sich aber, auf Grund der vielen angenehmen Vorauer Bekannten, selbst als „Wahlvorauerin“. Auf solche Freunde kann man nur stolz sein und hoffen, dass diese sympathische Archäologin mit ihren Ideen das Wechselland noch oft besuchen und ihre Ideen verwirklichen möge!

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