Bananen aus der Ökoregion

Setzen voll auf Bio und Fairtrade: Fairtrade-GF Hartwig Kirner, Bananenreifemeister Gunar Nakladal, Friedrich Häupl (Spar), Katrin und Manfred Hohensinner (Frutura; v.l.).
  • Setzen voll auf Bio und Fairtrade: Fairtrade-GF Hartwig Kirner, Bananenreifemeister Gunar Nakladal, Friedrich Häupl (Spar), Katrin und Manfred Hohensinner (Frutura; v.l.).
  • hochgeladen von Alfred Mayer

Haben Sie gewusst, dass vom Ernten der Bananen bis zum Kauf im Handel in der Regel zwischen drei und vier Wochen vergehen. Dazwischen liegen eine bis zu dreiwöchige Seereise, der Transport in LKWs und die Reifung in einer Bananenreifeanlage. Und die größte Bananenreifeanlage Österreichs betreibt die Firma Frutura in Hartl, im Herzen der Ökoregion Kaindorf. Sämtliche Bananen für Spar Österreich werden hier gereift; und das sind beeindruckende 5.000 Kartons zu je 18 Kilogramm pro Tag bzw. rund 1,6 Millionen Kartons oder fast 30 Millionen Kilogramm pro Jahr. „Und der Anteil an Bio Fairtrade-Bananen beträgt rund 40 Prozent“, freut sich Katrin Hohensinner, Mitglied der Frutura-Geschäftsführung über eine Verdoppelung während der letzten zehn Jahre. Von dieser beeindruckenden Logistik überzeugte sich kürzlich eine hochrangige Delegation von Fairtrade Österreich, an der Spitze Geschäftsführer Hartwig Kirner.

25 Jahre Faitrade

Grund für den Besuch: Faitrade Österreich feiert heuer das 25 Jahr-Jubiläum und will an ausgewählten Beispielen demonstrieren, wie „Fairtrade“ in der Praxis funktioniert. Auch die Ökoregion-Gemeinden Kaindorf, Hartl und Ebesdorf sind „Fairtrade-Gemeinden“, steiermarkweit gibt es 26 Gemeinden und zwei Schulen, die sich der Fairtrade-Philosophie verschrieben haben. „Mit einem geschätzten Jahresumsatz von 38,4 Millionen Euro an gekauften Fairtrade-Produkten ist die Steiermark österreichweit führend“, freut sich Hartwig Kirner.

Über die Frutura GmbH
Die Firma Frutura ist ein Obst- und Gemüseproduzent und -vermarkter in Hartl bei Kaindorf;
gegründet 2002 von den drei Landwirten Manfred Hohensinner, Franz Städtler und Johann Schwarzenhofer
jährlich werden ca. 130.000 Tonnen Obst und Gemüse vermarktet
500 Mitarbeiter; mehr als 1.000 Produzenten und Erzeugergruppierungen in 40 Ländern
rund 4.500 Packartikel
jüngstes Projekt ist die Thermal-Gemüsewelt in Bad Blumau; Produktion von Fruchtgemüse und Bio-Fruchtgemüse mit Hilfe von Geothermie.

Autor:

Alfred Mayer aus Hartberg-Fürstenfeld

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