Frischer Wind für die Panthers

Obmann Gerhard Wimmer (r.) mit Sabine Siegl, Erich Feiertag und drei Spielergenerationen.
  • Obmann Gerhard Wimmer (r.) mit Sabine Siegl, Erich Feiertag und drei Spielergenerationen.
  • hochgeladen von Waltraud Wachmann

Nach dem Abschluss des Insolvenzverfahrens gegen die Fürstenfeld Panthers – die Gläubiger haben dem Sanierugnsplan zugestimmt – wurde bei der jüngsten Jahreshauptversammlung eine neue Ära für den Fürstenfelder Basketball-Bundesligaverein eingeleitet. Als neuer Obmann und Präsident trat der Bauunternehmer Gottfried Wimmer die Nachfolge von Heinz Brandl an. Zur Vizepräsidentin und Obmann-Stellvertreterin wurde Sabine Siegel gewählt. Weiters gehören dem völlig umgekrempelten Vorstand Erich Feiertag als Kassier mit dem Zuständigkeitsbereich der Nachwuchskoordiantion und des Marketings, Franz Tarkus als Kassierstellvertreter sowie die beiden Sportmanager Mark Heinrich als Schriftführer und Stefan Heinrich als dessen Stellvertreter an.
Weiterhin für die sportlichen Belange verantwortlich ist Karl Sommer, der mit der schwierigen Aufgabe betraut ist, zusammen mit Trainer Radomir Mijanovic und den Spieler – angeführt von Kapitän Petras Ballocka – mit einem dem Budget angepassten Kader den Verbleib der Fürstenfelder in der Bundesliga auch für kommende Jahre zu sichern. Der Fokus der neuen Vereinsführung wird aber auch auf die Jugendarbeit gelegt. Um aus den eigenen Reihen Spieler an die oberste österreichische Spielklasse heranführen zu können, sei der Erhalt des Bundesliga-Status essentiell. Nur mit Vorbildern sei es möglich, die Jugend für den Basketballsport zu begeistern, meinten Siegel und Feiertag, die sich beide stark für den Nachwuchs engagieren.
Generell war bei allen Vorstandsmitgliedern die Rede vom Neustart und einer "Stunde Null" für die Panthers. Entsprechend wurden auch ganz klare Ziele formuliert, die dem abgespeckten Budget Rechnung tragen. So soll der angepeilte Klassenerhalt mit einer Kombination aus internationalen Routiniers und vor allem Eigenbauspielern geschafft werden. Zudem ist es dringend notwendig, die Fans, die während der Zeit sportlicher Höhenflüge mit Titel- und Cupgewinn bei jedem Heimspiel die Stadthalle stürmten, wieder zurück zu gewinnen. Als "Frontman" des lautstarken Fanclubs ist das unverwechselbare Urgestein Karl Deutsch "back". Vorrangig in diesem Zusammenhang werden aber wieder Siege sein, die in der Herbstsaison bisher aber auf sich warten ließen. Nach sieben Spielen liegen die Raubkatzen punktelos am Tabellenende der österreichischen Bundesliga.

Als wichtigen wirtschaftlichen Aspekt für den Verein nannte der neue Präsident das Sponsoring. "Wir müssen die alten Sponsoren an uns binden und neue lukrieren. Dafür hilfreich sind sportliche Erfolge", hofft auch Wimmer auf die Rückkehr der Panthers auf die Siegerstraße trotz vieler schwerer Gegner in dieser Saison.

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