Hartberg: Straßensanierung ist auf Schiene

Der Neubau des Kreisverkehrs beim Landeskrankenhaus zählt zu den wesentlichsten baulichen Maßnahmen.
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  • hochgeladen von Alfred Mayer

Erfreuliche Nachrichten präsentierte der Hartberger Bürgermeister Marcus Martschitsch bei seinem jüngsten Pressegespräch. „Der finanzielle Spielraum der Gemeinde hat ich in den letzten zwei Jahren entscheidend verbessert. Im August 2016 hatten wir rund 900.000 Euro zur freien Verwendung, derzeit betragen die sofort verfügbaren Mittel 4,2 Millionen Euro“, so Bgm. Martschitsch. Aus Sicht des Gemeindeoberhauptes wesentliche Voraussetzung für die Realisierung von Großprojekten, wie die Sanierung der B 54 Wechsel-Bundesstraße vom Kreisverkehr LKH bis zur Unterführung Augasse/Johann-Zechner-Gasse, die derzeit auf Hochtouren läuft.

„600 Meter Großprojekt“

Obwohl „nur“ 600 Meter lang ist dieser Straßenabschnitt ein planerisches und bauliches Großprojekt: Saniert werden die Fahrbahn, der Kreisverkehr beim Landeskrankenhaus und die Unterführung Augasse. Parallel dazu wird ein 600 Meter langer Geh- und Radweg neu errichtet. Bis Jahresende werden rund 1,9 Mio. Euro verbaut, 450.000 Euro davon (Geh- und Radweg) steuert die Gemeinde bei.
Das Bauvorhaben wird in vier Abschnitten abgewickelt, Dank der umsichtigen Planung kann der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen stets durchgängig fließen.

Sanierung im Überblick

Im aktuellen Bauabschnitt 1 wurden zwei neue Arme (Bypässe) von Graz kommend in Richtung L401 (Rotes Kreuz/Finanzamt) bzw. ebendort aus Richtung Fürstenfeld stadteinwärts errichtet. Dazu Bgm. Marcus Martschitsch: „Damit wird langfristig eine wesentliche Leistungssteigerung des Kreises gewährleistet, auch eine wesentliche Voraussetzung für einen dringend notwendigen zweiten Autobahnzubringer.“

Provisorischer Kreisverkehr

Ab Schulbeginn ist die Einrichtung eines vorübergehenden „kleinen Kreisverkehrs“ notwendig: Der Verkehr wird vorübergehend über einen Mini-Kreisverkehr ca. auf Höhe der Stadteinfahrt (bei Fa. Raumausstattung Müller) geführt. Die B 54 wird auch in dieser Zeit in beide Richtungen befahrbar sein; der Durchzugsverkehr wird über den Arm Grazerstraße/Jägersteig bzw. das Verkehrsaufkommen der L401 bereits über die neuen Bypässe geführt. In dieser Zeit wird neben den Abbrucharbeiten und der Herstellung der neuen Leitungen bzw. Fahrbahn auch die Sanierung des Brückentragwerks bei der Unterführung Augasse/Johann-Zechner-Gasse begonnen.
Mit der Fertigstellung wird bei optimalem Verlauf im Dezember gerechnet; im Jahr 2019 erfolgt dann die Planung für den zweiten Teilabschnitt von der Unterführung Augasse bis zum Kreisverkehr B 54/B 50.
Interessierte Bürger können sich jeden Donnerstag um 10 Uhr im Baubüro in der Flurgasse (gegenüber Fa. HB-Haustechnik) im Detail über dieses Bauvorhaben informieren.

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