Unterdombach
Johann speichert Strom als Wasserstoff

Rene Nöhrer präsentierte LAbg. Hubert Lang sowie den Landeskammerräten Josef Singer und Fritz Rauer seinen „Johann“.
  • Rene Nöhrer präsentierte LAbg. Hubert Lang sowie den Landeskammerräten Josef Singer und Fritz Rauer seinen „Johann“.
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Bauernbrot Nöhrer aus Unterdombach beschreitet einen innovativen Weg der Speicherung von Sonnenstrom.

Vollkommen neue Wege beschreitet Rene Nöhrer von Bauernbrot Nöhrer in Unterdombach bei der Speicherung des Sonnenstroms, der auf dem Dach seines landwirtschaftlichen Anwesens von einer Photovoltaikanlage mit rund 60 kWp Leistung produziert wird. Vor rund einem Jahr wurde von der Firma Elements Energy (EEG) in Kooperation mit der Energie Steiermark als Pilotanlage ein Energie-Hybridspeicher namens „Johann“ installiert, der Teile des Überschussstroms in Form von Wasserstoff speichert.
Die Energiezelle Johann wandelt Strom in Wasserstoff um, verdichtet diesen und speichert ihn in Wasserstoffbehältern. Bei Strombedarf wird der Wasserstoff durch eine Brennstoffzelle oder ein Blockheizkraftwerk wieder in elektrische Energie umgewandelt. In diesem ganzen Prozess (Umwandeln, Verdichten, Stromerzeugung) fällt ebenfalls Wärme ab, die zur Beheizung genutzt werden kann. Die normierten Basismodule mit Leistungswerten von 15 kW Energiewerten von 300 kWh je Speicherbündel lassen sich jeweils fast beliebig skalieren und erlauben so die optimale Dimensionierung der konkreten Lösung. „Johann ermöglicht damit erstmalig die effiziente dezentrale Erzeugung und Verwendung von Wasserstoff“, so der Gründer von Element Energy Martin Handl, der die Anlage auch betreut.
Einer der wesentlichen Vorteile für Rene Nöhrer: „Herkömmliche Batteriespeicher verfügen über eine Kapazität von 10 bis 30 kWh, der Johann kann von 300 bis 1.500 kWh dimensioniert werden und eignet sich damit perfekt für die langfristige Speicherung von Strom.“
Davon überzeugte sich kürzlich auch eine Abordnung des Bauernbundes Hartberg-Fürstenfeld, an der Spitze LAbg. Hubert Lang sowie die Landeskammerräte Josef Singer und Fritz Rauer.

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