Im Jahr 2019 nahmen 155 Migrantinnen und Migranten erfolgreich an Kursen und Beratungen bei Omega teil.
Omega konnte stolze Bilanz ziehen

Für die Migrantinnen und Migranten war es ein Freudentag, die Zeugnisse zu übernehmen.
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  • Foto: KK
  • hochgeladen von Josef Summerer

Anlässlich der Jahresfeier konnte Omega-Projektleiterin Sadika Kostmann unter der Moderation der neuen Mitarbeiterin Denise Riedler stolze Bilanz über das abgelaufene Jahr 2019 ziehen. Insgesamt absolvierten 46 MigrantInnen bei Omega einen erfolgreichen Deutschkurs. Darüber hinaus nahmen 31 Personen am Projekt „Einleben“ teil und 60 nahmen Beratungen in Anspruch. Die insgesamt 155 Personen (96 weiblich und 59 männlich) aus 25 Ländern zwischen dem Baltikum und Neuseeland waren von 16 bis 59 Jahre alt. „Das Bildungsniveau lag zwischen Analphabeten und einer Kinderärztin. An 13 Kursteilnehmer konnten Arbeitsplätze oder eine Lehre vermittelt werden, drei werden weiterführende Kurse besuchen. Besonders erfreulich für uns war es, dass es in allen Kursen ein respektvolles Miteinander gab. So entwickelte sich unter dem Motto „Jeder darf zeigen, was er kann“ automatisch ein reger Kulturaustausch“, erklärte Kostmann.

So kann Integration funktionieren
„Besonders erfreulich für uns ist es, dass nun bereits Firmen bei uns anrufen, ob wir für sie eine passende Mitarbeiterin oder einen passenden Mitarbeiter hätten“, berichtete Sadika Kostmann berechtigt mit Stolz. Im abgelaufenen Jahr fanden nach Omega Kursen Migrantinnen und Migranten unter anderen bei Stahlbau Grabner, bei Ringana, beim Roten Kreuz und vielen anderen profilierten Betrieben der Region eine Arbeit. Neben den Kursen bietet Omega aber auch eine psychosoziale Begleitung und Unterstützung bei Bewerbungen an. Großen Anklang fanden das jährliche Lesefest im Rahmen des Literatursommers, das traditionelle Frauencafe sowie regelmäßige Besuche in der Stadtbücherei, wo es eine leseecke in verschiedenen Sprachen gibt, und im Museum, um die Kultur und die Geschichte der neuen Heimat besser kennen zu lernen.

Sprache als Fundament der Integration
Bürgermeister Marcus Martschitsch, der mit AMS Abteilungsleiter Bgm. Günter Müller und Sadika Kostmann die Zeugnisse überreichte, dankte dem AMS für die Unterstützung, denn nur so könne Einbürgerung am besten funktionieren. „Sprache, Kultur und Gesetze der neuen Heimat sind wichtige Fundamente der Integration. Unser Dank gilt den Firmen, die bereit sind, diesen Menschen eine Chance zu geben“, sagte Abteilungsleiter Müller. Migrantinnen aus Lettland und Afghanistan präsentierten in gutem Deutsch ihre Heimatländer, abschließend wurde zu einem köstlichen interkulturellen Büffet geladen, das von den KursteilnehmerInnen gestaltet wurde.

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