03.11.2017, 07:24 Uhr

Weichen für die Zukunft

Blicken optimistisch in die Zukunft: Firmengründer Ernst Kammel und Geschäftsführer Baumeister Franz Strobl.

Die Kirchdorfer Gruppe übernahm die Mehrheitsanteile an der Baustoff- und Kellerbaufirma Kammel.

Mit Mitte September hat die Kirchdorfer Gruppe, eine in privater Hand befindlicher internationaler Baustoffgruppekonzern mit Sitz in Kirchdorf/OÖ, die Mehrheitsanteile an der Baustoff- und Kellerbaufirma Kammel in Grafendorf übernommen. Über die konkreten Auswirkungen auf Kunden und Mitarbeiter sprach die WOCHE mit Kammel-Geschäftsführer Baumeister Franz Strobl.

WOCHE: Was waren die Gründe, die zum Verkauf der Firma Kammel an die Kirchdorfer Gruppe geführt haben?
FRANZ STROBL: Ernst Kammel, der die Firma im Jahr 1967 gegründet hat, steht im 80. Lebensjahr und wollte die richtigen Weichen für die Zukunft seines Lebenswerkes stellen. Nach kurzen, intensiv geführten Verhandlungen hat er sich für den Verkauf an die Kirchdorfer Gruppe, einen der führenden Hersteller für Betonfertigteile in Österreich, entschieden.

Wie wird sich der Verkauf auf die Kunden auswirken?

Die Kunden werden vom Verkauf überhaupt nichts merken, für sie stehen weiter die gewohnten Ansprechpartner in den Bereichen Verkauf, Service und Projektabwicklung zur Verfügung. Unter unserem bewährten Motto „einfach leichter bauen“ werden wir unseren Schwerpunkt auch in Zukunft auf den Bereich Privatkunden legen. Auch der Firmenname Kammel bleibt erhalten und wird nur an das Logo der Kirchdorfer Gruppe angepasst. Positive Auswirkungen: Es ist sogar geplant, unser Produktsortiment sukzessive auszuweiten.

Und wie sieht es mit den Mitarbeitern aus?
Die Firma Kammel beschäftigt aktuell 140 Mitarbeiter, auch hier wird es zu keinen Änderungen kommen. Der Verkauf, die Produktion und die Verwaltung werden am Firmenstandort in Grafendorf in vollem Umfang aufrechterhalten. Ziel der Kirchdorfer Gruppe ist es, den Standort in Grafendorf in den nächsten Jahren zu modernisieren und zu erweitern. Damit einhergehen wird auch eine Erhöhung der Produktionskapazität und eine Ausweitung des Sortiments.
Das Interview führte Alfred Mayer.
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