AK: Fachkräfte-Initiative für Tirols Tourismus

Regionales Personal für den Tourismusbetrieb ist schwer zu finden. (Symbolbild)
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TIROL. Ein Ganzjahresarbeitsplatz im Tourismusgewerbe ist in Tirol schwer zu finden. Meist sind es Saisonkräfte, die in der Hotellerie und Gastronomie aushelfen und am Ende der Saison wieder ihrer Wege gehen. Zusätzlich zur Saisonarbeit kommen die unregelmäßigen Arbeitszeiten und die oft zu niedrige Entlohnung. 

Fachkräfte-Initiative für Tirol

AK Präsident Zangerl möchte mit seiner geplanten Fachkräfte-Initiative für den Tiroler Tourismus um regionales Personal werben. 
Dazu gehört eine bessere Qualität der Arbeitsplätze und eine Tourismusförderung, die zu mehr Ganzjahresbeschäftigungen mit besserer Entlohnung führen soll. „Qualität hat ihren Preis, das muss auch für die Beschäftigten im Tourismus gelten“, so AK Präsident Erwin Zangerl.
Erschreckend für Zangerl ist zudem die Tatsache, dass in Tirol mehr als 800 Jugendliche eine Ausbildung an einer Tourismusschule absolvieren, nach ihrem ersten Berufspraktikum allerdings die Branche verlassen, "weil sie dort kaum Perspektiven für ihre Zukunft sehen.“
Unter den heimischen Mitarbeitern ist der Tourismus somit zu einer "Fluchtbranche" abgefallen und das Image der Tourismus-Berufe ist hochgradig geschädigt. 
Die schlechten Rahmenbedingungen locken immer weniger heimische Arbeitskräfte in die Tourismusbetriebe. 
Eine gemeinsame Tiroler Fachkräfte-Initiative für den Tourismus soll Abhilfe schaffen und gut ausgebildete, einheimische Mitarbeiter bringen. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Tourismuskonferenz in Innsbruck: Qualität statt Quantität

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