Erdbeben nahe Innsbruck: Wie gefährlich können Beben in unseren Breiten werden?

Erdbeben können in jeder Region der Erde auftreten. Das Problem bei der Forschung ist, dass diese Naturgewalten sehr schwer vorherzusagen sind. Niemand kann genau feststellen, welche Region genau betroffen und wie groß die Stärke des Bebens sein wird.

Ein besonders gefährliches Gebiet ist die San-Andreas-Verwerfung, wo zwei Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Auch die Stadt San Francisco liegt in dieser gefährdeten Zone. Es ist hier nicht mehr die Frage, ob es zu einem großen Erdbeben kommt, sondern wann das Ereignis eintreten wird?

Auch in Deutschland ist der Oberrheingraben eine Gefahr, welcher sich von Basel bis nach Frankfurt am Main hinzieht. Die Stadt Karlsruhe liegt etwa in der Mitte der gesamten Strecke. Immer wieder gibt es in diesen Regionen leichte Erdbewegungen, welche sich durch Straßenverwerfungen zeigen. Das letzte Beben ereignete 2005 mit einer Stärke von 5,4.

Schrecksekunden bei der Innsbrucker Bevölkerung

Am 09.08.2013 kam es in Innsbruck und Umgebung zu einem Erdbeben, welches die Stärke von 3,6 nach der Richterskala hatte. Das Epizentrum des Erdbebens lag etwa 3 Kilometer nordwestlich von der Stadt. Die Tiefe des Bebens wurde bei vier Kilometern ermittelt. Laut Angaben der Feuerwehr gab es weder Verletzte noch Sachschäden. Lediglich einige Bürger waren erschrocken, als die Bilder an der Wand von selbst mit wackeln anfingen. Nach wenigen Sekunden war der Spuk wieder vorbei. Auf der Erde werden jährlich rund 49.000 Erdbeben gemessen, welche sich in dieser Stärke bewegen. Besondere Vorkommnisse treten nur sehr selten auf. Trotzdem zeigen diese Aktivitäten an, dass es tief in der Erde Bewegungen gibt, wodurch in gewissen Abständen die Spannungen bis an die Oberfläche getragen werden.

Obwohl die meisten europäischen Staaten in Regionen liegen, wo kaum ein Erdbeben zu befürchten ist, so kann diese Gefahr nie komplett ausgeschlossen werden. In den Messstationen werden ständig die seismischen Bewegungen beobachtet, wobei ein plötzliches Erdbeben nicht vorhergesagt werden kann. Trotz technischer Hilfsmittel sind die Menschen noch nicht in der Lage, diese Gefahr genau zu lokalisieren.

Tiere nehmen Anzeichen frühzeitig wahr

Beobachtungen bei Tieren haben gezeigt, dass einige Arten die Gefahr frühzeitig erkennen können. Sie begeben sich rechtzeitig aus der Gefahrenzone und überleben dadurch ein schweres Erdbeben unbeschadet. Hätten die Menschen ähnlich gute Mittel zur Vorhersage im Gebrauch, so könnte vielen Personen das Leben gerettet werden. Es gibt Dinge in der Natur, wo uns die Tiere mit ihren, Fähigkeiten weit überlegen sind.

Autor:

Sara Schweitzer aus Innsbruck

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