Neue Kilometer-Tafeln bringen Vorteile für Behörden, Verwaltung, Einsatzkräfte und Bevölkerung

LHStv Josef Geisler und Christian Molzer, Vorstand der Abteilung Straße und Verkehr des Landes Tirol, mit den neuen Kilometer-Tafeln für die Landesstraßen B und L.
  • LHStv Josef Geisler und Christian Molzer, Vorstand der Abteilung Straße und Verkehr des Landes Tirol, mit den neuen Kilometer-Tafeln für die Landesstraßen B und L.
  • Foto: Land Tirol/Pidner
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Als Beispiel für mehr Verkehrssicherheit nennt LHStv Geisler Fahrzeugpannen oder Verkehrsunfälle, die von den Einsatzkräften oder Abschleppdiensten mit den neuen Kilometer-Tafeln schneller lokalisierbar werden. Sowohl das Unfallmanagement als auch die Analyse von Unfallhäufungspunkten werden durch genauere Angaben der Straßenkilometer und der Straßennummern wesentlich erleichtert. Außerdem profitieren die Behörden und die Landesstraßenverwaltung von dieser Neuerung beispielsweise bei der Umsetzung von Straßenbauvorhaben. Mehr Bezugspunkte zu Straßenkarten und Navigationsgeräte bieten insbesondere für nicht ortskundige VerkehrsteilnehmerInnen eine gute Orientierungshilfe.

Höhere Schilderdichte und bessere Lesbarkeit

Während die „Taferln“ auf den Landesstraßen B weiterhin in einem Abstand von 200 Metern und in beiden Fahrtrichtungen aufgestellt werden, rücken jene auf den Landesstraßen L von 500 auf 250 Meter zusammen und sind künftig erstmals aus beiden Fahrtrichtungen gut lesbar. Der Standort bestehender Verkehrsschilder soll nach Möglichkeit beibehalten werden. Dafür bekommt jede Tafel ein Fundament. Damit sie zum Beispiel nach einem Unfall oder nach dem Winter wieder an derselben Stelle aufgestellt werden können, werden die rund 12.000 Kilometertafeln genau eingemessen. Die Tafeln der Landesstraßen B tragen weiterhin weiße Schrift auf blauem Grund, jene der Landesstraßen L wie bisher schwarze Schrift auf weißem Grund. Beide werden jedoch um die Straßennummern ergänzt.

Hintergrund

Derzeit wird von allen Bundesländern im Rahmen einer digitalen Plattform der länderübergreifende Verkehrswegegraph GIP geschaffen. Voraussetzung dafür ist ein einheitliches Bezugssystem mit einem gleichartigem Erscheinungsbild der Kilometer-Tafeln. Das soll durch gleichen Schriftzug und Angabe der Straßenbezeichnung bzw. Landesstraßennummer gelingen. Die Bezirkshauptmannschaften (BH) Kufstein, Innsbruck und Landeck arbeiten bereits mit diesem IT-System. Ab 2016 sollen alle BHs miteingebunden werden. LHStv Geisler freut sich über die schrittweise Umsetzung dieses Projekts in Tirol: „Die digitale Karte für das Verkehrsnetz bietet den Behörden durch die Bündelung aller wesentlichen Daten einen Überblick über die gesamte Verkehrsinfrastruktur. Außerdem ermöglicht GIP die einfache Überprüfung einer behördlichen Anordnung sowie die Analyse des Verkehrsflusses. Die Bevölkerung profitiert von mehr Transparenz.“

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