Baustellen Innsbruck
Warum wurde vor dem Ferdinandeum asphaltiert?

Die Asphaltierung vor dem Ferdinandeum sorgte für Unmut bei so manchem Leser und vor allem die Frage nach dem "Warum?". | Foto: Königer
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Vor Kurzem erreichte uns in der Redaktion die Frage, warum der Vorplatz vor dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (Museumsstraße) auf einmal asphaltiert ist. Wir haben bei den Tiroler Landesmuseen nachgefragt.

INNSBRUCK. Auf Nachfrage, wieso der Platz vor dem Ferdinandeum asphaltiert wurde, konnte man uns folgende Antwort geben:

"Die Platten des Vorplatztes müssen geschützt werden, deshalb wurde ein Kies aufgetragen und eine Folie darübergelegt und danach asphaltiert. So können über den gesamten Zeitraum der Baustelle LKWs über den Vorplatz fahren, ohne die Pflasterung zu beschädigen. Der Vorplatz gehört nämlich nicht den Tiroler Landesmuseen, sondern der Stadt Innsbruck."

Diese Asphaltierung wird bis zur Beendigung der Baustelle im Ferdinandeum bestehen bleiben. 

Warum wurde vor dem Ferdinandeum asphaltiert? | Foto: Königer
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Die Sanierung des Ferdinandeums

Bereits im Frühjahr begannen die Umbauarbeiten des Ferdinandeums. Das denkmalgeschützte, historische Gebäude wird saniert. Es wird neue Austellungsflächen geben sowie einen größeren Veranstaltungsaal. Der Umbau wird voraussichtlich bis 2028 brauchen.

Vor Ort bei der asphaltierten Stelle. | Foto: Königer
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Neben Kooperationen mit anderen Institutionen, werden auch Ausstellungen, die bislang im Ferdinandeum stattfanden künftig an andere Orte ausweichen. „Ferdinandeum unterwegs“ lautet das Motto für 2025. Unter dem Titel „Kunst in den Stuben“ wird im Tiroler Volkskunstmuseum die von Florian Waldvogel kuratierte Ausstellungsreihe „Begehbare Gedanken“ eine neue Heimat finden. Für den Österreichischen Grafikwettbewerb, der bislang im Ferdinandeum präsentiert wurde, werden neue Örtlichkeiten gesucht. Eine Projektidee ist auch, Werke des Tiroler Konzeptkünstlers Heinz Gappmayr im öffentlichen Raum zu präsentieren. Gappmayr, der 2010 verstarb, hätte 2025 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Die Musiksammlung unter der Leitung von Franz Gratl arbeitet mit dem Komponisten Klex Wolf und dem Designer Roberto Gagliano an einer mobilen Klein-Ausstellung. Es handelt sich dabei um ein Sitzmöbel, das die Geschichte und Entwicklung der Tasteninstrumente zum heutigen Klavier kurzweilig auf den Punkt bringt. Das Objekt soll an verschiedenen Orten innerhalb und außerhalb der Tiroler Landesmuseen präsentiert werden.

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