Bestbieterprinzip soll Tiroler Bauern und Wirtschaft stärken

Die Teilnehmer der Jahresklausur des Tiroler Bauernbundes in Kramsach
  • Die Teilnehmer der Jahresklausur des Tiroler Bauernbundes in Kramsach
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Im Rahmen der großen Jahresklausur in Kramsach bereiteten sich die Spitzenfunktionäre des Tiroler Bauernbundes intensiv auf das bevorstehende Arbeitsjahr vor. Gleichzeitig wurden konkrete Handlungsmaßnahmen und die Fixpunkte des kommenden Arbeitsjahres erarbeitet und fixiert. Mit Unterstützung von namhaften Referenten wie Dr. Andreas Altmann (MCI), DI Wendelin Juen (Agrarmarketing Tirol) und Dr. Johannes Abentung (Direktor Österreichischer Bauernbund) erarbeiteten Tiroler Bauernbundfunktionäre ein umfangreiches Arbeitsprogramm für das Jahr 2016.

Geschichte der Lebensmittel erzählen

Im Zentrum der Klausur stand die Herausforderung hochwertige heimische Produkte zukünftig noch mehr in Tiroler Küchen –privat oder öffentlich– zu verarbeiten. „Wir müssen noch besser darin werden, Emotionen in unsere Produkte zu packen und die Geschichte unserer Lebensmittel zu erzählen. Neben der verstärkten Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Tourismus sind Informationsarbeit und Bewusstseinsbildung in diesem Vorhaben das Um und Auf“, so Geisler zu den Anwesenden Funktionären.

Bauern als Botschafter der eigenen Produkte

Auf Bundesebene wurde das sogenannte Bestbieterprinzip – ähnlich wie für den Bausektor – vor kurzem auch für den Lebensmittelbereich ausverhandelt. Dies bedeutet im Konkreten auch die Einbeziehung heimischer Lebensmittelqualität in öffentliche Beschaffungsaufträge berücksichtigt wird. Nun soll dieses Bestbieterprinzip auch auf Landesebene verstärkt zur Geltung kommen und auf die Qualitätsmerkmale Tiroler Produkte gesetzt werden.

„Während Tirolerinnen und Tiroler beim täglichen Lebensmitteleinkauf sehr bewusste Konsumenten sind und auf gesunde, heimische Produkte setzen, haben wir im öffentlichen und gastronomischen Bereich einen Aufholbedarf“, so Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler zu den anwesenden Spitzenfunktionären. Zusätzlich zu den Bemühungen und Ergebnissen der AMT sollen nun auch Bauern auf Ortsebene Botschafter ihrer eigenen Produkte sein. Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl konnte im Rahmen der Klausur eine sogenanntes „Stammtischpackage“ präsentieren. „Somit können unsere Bauern und Bäuerinnen im eigenen Dorf Akzente zur Bewusstseinsbildung setzen.“

Öffentliches Bekenntnis zur Regionalität

„Was auf Bundesebene ausverhandelt wurde, müssen wir auf die Regionen Tirols herunterbrechen. In Zukunft soll es für Beherbergungsbetriebe und öffentliche Küchen noch leichter werden an hochwertigste Produkte zu gelangen“, brachte Geisler zur Sprache. „In diesem Bereich sind wir in der Landespolitik gefordert. Unsere Abgeordneten sind dabei einen Maßnahmenplan auszuarbeiten“, so Geisler.

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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