Metaller-Verhandlungen
Fünf Prozent mehr Lohn - absolut gerechtfertigt laut Koschin

Eine Lohnerhöhung um 5 Prozent, das ist die Forderung, die im Raum steht.

TIROL. Trotz des wirtschaftlichen Rekordjahres kommt es in den Augen der ÖGB Tirol nicht zu einem fairen Abschluss der Metaller-Verhandlungen. Das Angebot der Arbeitgeber liegt bei 2,02 Prozent - zu wenig für Robert Koschin, Geschäftsführer der Gewerkschaft PRO-GE.

2,02 Prozent - eine Nullohnrunde

Mit dem Angebot würden die Arbeitgeber die ArbeitnehmerInnen "verhöhnen", so Koschin. Dabei haben jene ArbeiterInnen maßgeblich zum jetzigen wirtschaftlichen Erfolg beigetragen. 
Auch Christoph Scheiber, Tiroler Verhandler für die Angestelltengewerkschaft GPA-djp lässt seinem Unmut über die Ergebnisse nach vier Verhandlungen freien lauf: "Nach zahlreichen Verschlechterungen für die ArbeitnehmerInnen [...] sind jetzt die Beschäftigten an der Reihe!“

5 Prozent Erhöhung

Weiterhin fordert Koschin eine Lohnerhöhung um 5 Prozent, was mindestens 100 Euro umfasst. In Tirol finden seit Montag rund 20 Betriebsversammlungen statt (350 in ganz Österreich). Somit geht es in die nächste Verhandlungsrunde, bei der allerdings alle ArbeitnehmerInnen "absolute Geschlossenheit" zeigen, laut Koschin. 
Zumal die Forderung der fünfprozentigen Erhöhung "absolut gerechtfertigt" ist. "Die Ausschüttungen steigen schneller als die Lohn- und Gehaltssumme der Beschäftigten und stehen daher in keinem angemessenen Verhältnis zur Entwicklung der Löhne und Gehälter", erläutert Koschin. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Metaller: Arbeitnehmer fordern fünf Prozent mehr Lohn

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