Gewerbegebiet Rossau
Neues Multizentrum mit über 30 Meter hohem Holzturm
- Büros, INNO-HUB mit integrierten Co-Working-Spaces, Labore, Fertigungsbereiche, Serviced, Apartments und Gastronomie entstehen in der Rossau.
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Im Innsbrucker Stadtteil Rossau entsteht mit dem „NOOA Space“ ein neues Büro- und Innovationszentrum. Die BTV Vier Länder Bank und die Pfeifer Group investieren in die Sanierung und Erweiterung einer bestehenden Gewerbeimmobilie. Geplant sind rund 14.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen sowie ein mehr als 30 Meter hoher Holzturm. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen.
INNSBRUCK. An der Kreuzung Langer Weg und Andechsstraße in der Rossau entsteht ein neues Büro- und Gewerbezentrum. Die BTV Vier Länder Bank und die Pfeifer Group wollen unter dem Namen „NOOA Space“ eine bestehende Gewerbeimmobilie umfassend sanieren und erweitern. Der rechtskräftige Baubescheid der Stadt Innsbruck liegt bereits vor. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2027 beginnen und in der zweiten Jahreshälfte 2028 abgeschlossen werden. Auf dem Areal befinden sich derzeit drei zwischen 1970 und 2000 errichtete Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 9.000 Quadratmetern. Diese werden saniert, energetisch verbessert und durch zusätzliche Flächen erweitert. Nach Abschluss des Projekts sollen insgesamt rund 14.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Das entspricht einer Vergrößerung um rund 5.000 Quadratmeter.
- Der Turm: Untergeschoss und drei oberirdische Geschosse (hybride Holzbauweise); Gebäudehöhe rund 30 Meter; Nutzfläche rd. 3.100 m².
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Holzturm mit mehr als 30 Metern Höhe
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist ein Neubau an der Kreuzung Langer Weg und Andechsstraße. Der mehr als 30 Meter hohe Turm soll überwiegend in Holzbauweise errichtet werden und das Erscheinungsbild des Gebäudekomplexes prägen. Die Planung stammt vom Innsbrucker Architekturbüro Snow Architektur. Neben den Gebäuden sind rund 500 Quadratmeter gemeinschaftlich nutzbare Freiflächen vorgesehen. Begrünte Terrassen, Pergolen und ein Dachgarten sollen über eine Verbindungsebene miteinander erschlossen werden.
Energieversorgung
Bei der Energieversorgung setzen die Projektbetreiber auf Grundwasserwärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Diese sollen einen wesentlichen Teil des Energiebedarfs für Heizung, Kühlung und Strom abdecken. Geplant sind außerdem begrünte Fassaden und Dachflächen. Sie sollen unter anderem zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen. Durch die Verwendung von Holz sollen nach Berechnungen der Projektbetreiber rund 1.000 Tonnen CO₂-Äquivalente während der Nutzungsdauer des Gebäudes im Baumaterial gespeichert werden. Für das Projekt werden eine klimaaktiv-Zertifizierung und die Einhaltung der Anforderungen der EU-Taxonomie angestrebt. Die entsprechenden Prüfverfahren wurden bereits eingeleitet. „Dieses Projekt zeigt: Holzbau, Bestandssanierung und Ressourcenschonung sind mehr als eine Baustoffwahl; hier geht es um Haltung“, erklärte BTV-Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher. Auch Pfeifer-Group-Geschäftsführer Michael Pfeifer betont die Bedeutung des Holzbaus. Dieser ermögliche aus seiner Sicht ressourcenschonende Bauweisen und schaffe regionale Wertschöpfung.
Büros, Gastronomie und Wohnungen auf Zeit
Das neue Zentrum soll sowohl bestehenden Unternehmen als auch zusätzlichen Mietern Platz bieten. Vorgesehen sind flexibel nutzbare Büroflächen von 50 bis mehr als 1.000 Quadratmetern. Ein gemeinschaftlich genutzter Arbeitsbereich, ein sogenannter Innovation Hub, soll Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Austausch bieten. Geplant sind außerdem ein Veranstaltungsraum, ein Gastronomiebetrieb und Serviced Apartments, also möblierte Wohnungen für befristete Aufenthalte. Für die Gastronomie und die Apartments wurden nach Angaben der Projektbetreiber bereits Anbieter gefunden. Deren Namen sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Die Bauarbeiten sind für Anfang 2027 vorgesehen. Bis zur geplanten Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte 2028 sollen die bestehenden Gebäude saniert und die zusätzlichen Flächen errichtet werden.
Die Fakten:
NOOA Space, gemischt genutzte Gewerbeimmobilie mit Schwerpunkt Büro, Standort: Langer Weg 11 / Andechsstraße 73, Rossau, Innsbruck, Projektgesellschaft: Langer Weg 11 Immobilien GmbH, Projektpartner: BTV Vier Länder Bank AG und Pfeifer Group
Nutzung: Büros, INNO-HUB mit integrierten Co-Working-Spaces, Labore, Fertigungsbereiche, Serviced, Apartments und Gastronomie.
Bauliche Entwicklung: Sanierung und Umnutzung von Bauteil 2 (BT2) und Bauteil 3 (BT3) mit teilweiser Erweiterung der Flächen, Aufstockung durch Bauteil 4 (BT4) sowie Neubau von Bauteil 1 (BT1). Holzbau: BT1 und BT 4 als Holz-Hybridbau. Bestand: BT2 und BT3 werden umfassend saniert und zum Teil um Flächen erweitert. Die bestehende Tiefgarage von BT3 mit zwei Untergeschossen und rd. 150 Stellplätzen bleibt weitgehend erhalten.
Mobilität: Fahrradgarage und -abstellplätze, E-Ladeinfrastruktur sowie Erhalt der bestehenden Tiefgarage.
BT1 – Turm: Untergeschoss und drei oberirdische Geschosse (hybride Holzbauweise); Gebäudehöhe rund 30 Meter; Nutzfläche rd. 3.100 m²
BT2 und BT3 – Bestand: zwei Untergeschosse und vier oberirdische Geschosse, Nutzfläche rd. 9.600 m²; BT4 – Aufstockung: Nutzfläche ca. 1.300 m²; Terrassenflächen; intensiv begrünter Dachgarten mit ca. 800 m.
- Die Umsetzung erfolgt durch die Projektgesellschaft "Langer Weg 11 Immobilien GmbH", Projektpartner: BTV Vier Länder Bank AG und Pfeifer Group
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