31.08.2014, 11:24 Uhr

Theologia Satanica: Die Trinität des Bösen

Innsbruck: Sonnenschlössel | Architekt des aufgeklärten Staates als Sozialkontrakt unter Normalsterblichen J.J. Rousseau soll gesagt haben:" Wir hassen die Bösen nicht nur weil sie uns schaden, sondern weil sie böse sind." Jedenfalls war das fürs Publikum als Beginn-Motto zu einem jüngeren Tatort so zu lesen. Ein spannender Tatort überigens, nur Fadesse war verboten, ansonsten durfte variantenreich gemordet werden. Der Sparte Seher der gegenrevolutionären Staatsphilosophen wird ohnedies nie fad, da sie den Menschen naturgemäß mit dem Bösen gleichsetzen, denn wozu hätte Gott den Staat sonst erfunden, dekalogsspendend? Satanisten a la Aleister Crowley geben dem Recht und predigen Natur pur. Der gute Rousseau war da weniger radikal, le peuple e bon, mais le magistrat e coruptible, der aufgeklärte Mensch ist gut, nur die Behörden sind korrupt. Dieser Korruptionsgrad entscheidet heute wie zu allen Zeiten darüber, ob ein System sich re-formieren kann, oder untergeht. Für die konservative Revolution gab es noch Werte zu bewahren, doch wie sieht das jetzt aus? In einer Welt, in der westliche Gefängnisse sehr teure Erholungszentren für ihre Unterschichtler darstellen vor dem Überlebensdauerstress draußen? Werden die Subproletarier mehrheitlich, und es tritt noch Luzifer auf den Plan, als promethischer Lichtbringer des Verstandes kanns systemisch eng werden, denn der große Verführer ist hochrhetorisch überzeugend. Verlorene Revolten kommentiert "seine" Nr.2: Diabolus, der Ankläger. Erst Satanas richtet. Mit Blut!!
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