29.09.2017, 10:48 Uhr

Förderung für Solarstromspeicher geht weiter

Eine Erdwärmepumpe kombiniert mit einer PV-Anlage und einem Solarstromspeicher. Die Energiezukunft hat im Hause Schulze in Vomp bereits begonnen. (Foto: Land Tirol/Entstrasser-Müller)

Das Ziel des Landes Tirol im Jahr 2050 energieautonom zu sein, rückt mit dem Förderprogramm für Solarstromspeicher immer näher. Mit solch einem Speicher betragen die monatlichen Energiekosten eines Passivhauses, inklusive Raumwärme und Warmwasser nur sieben Euro.

TIROL. Durch die positiven Ergebnisse der Landesförderung für Solarstromspeicher, wurde nun eine Verlängerung der Förderungen beschlossen. 

Familie Becker in Absam muss dank des vom Land Tirol geförderten Solarstromspeichers, nur sieben Euro monatlich für den Strom bezahlen. Neben dem Speicher macht dies eine PV-Anlange auf Dach und Fassade, in Kombination mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. 
Dieses Haus ist somit ein wunderbares Beispiel "für die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare und nachhaltige Energieträger" so LHStv Josef Geisler

Das Ziel der Energieautnonomie Tirols hat somit konkrete Maße angenommen. Das Land will zudem seinen Energiebedarf halbieren und unter dem Strich aus eigenen, erneuerbaren Energiequellen decken. Ob Wasserkraft oder Sonnenenergie - Möglichkeiten hat das Land viele. 

Der Solarstromspeicher ist bis jetzt schon in 327 Haushalten etabliert und unterstütz somit die ambitionierten Ziele des Landes. 72 dieser Speicher sind im Bezirk Innsbruck-Land zu verorten. Ab 1. Oktober können Privatpersonen wieder Anträge für Anlagen, die nach dem 15. Juli 2017 errichtet werden, einbringen.

Förderung Solarstromspeicher auf einen Blick

Wer? BesitzerInnen privater PV-Anlagen bis maximal 7,5 kWpeak

Was? Aus- und Nachrüstung mit Steuerungssystemen und Batteriespeichern (Lithium-Ionen-Technologie) zur Erhöhung des Eigenversorgungsgrades. Keine Begrenzung der nutzbaren Speicherkapazität, Förderung für mindestens 2 kWh und maximal 6 kWh Speicherkapazität.

Wie? 1.700 Euro für die ersten 2 kWh Speicherkapazität, abfallender Betrag für die 3. bis 6. kWh, maximal 3.000 Euro. Plus 500 Euro Förderung für intelligente Steuerung. In Summe maximal 3.500 Euro.

Wann? 16.7.2017 bis 31.5.2018, Anträge ab 1.10.2017 online nach Inbetriebnahme der Anlage. Eine Herstellerliste gibt Auskunft, welche Produkte die geforderten technischen Kriterien erfüllen.

Innerhalb eines Tages kann die Installation eines Sonnenstromspeichers vorgenommen und abgeschlossen werden. Die Größe des Speichers ist überschaubar, ca. die Maße einer kleinen Autodachbox. Die Anlage kostet rund 10.000 € dürfte sich aber auf die Dauer lohnen. Zudem übernimmt bis zu 3.500€ der Investitionskosten das Land Tirol

Mehr zum Thema Solarenergie:
Ist Ihr Haus geeignet für Solarenergie?
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.