29.11.2017, 11:49 Uhr

Gute Vorarbeit zahlt sich aus: Kein Dieselfahrverbot für Tirol

Im Vergleich zu Deutschland steht Österreich wenn es nach der Umweltlandesrätin geht, gut da. (Foto: pixabay.com)

Die deutschen Städte haben Probleme mit ihrer Luft. Ein Dieselfahrverbot für 28 Städte ist im Gespräch. Tirol wird wenn es nach LHStvin Ingrid Felipe geht, nicht zu solchen Maßnahmen greifen müssen. Sie führt dies auf die gute Vorarbeit der Tiroler Umweltlandesräte und die jahrelange gute Arbeit der UmweltschützerInnen zurück.

TIROL. Vor allem der seit 2006 existierende Luft-100er und der erweiterte flexible Luft-100er, je nach Schadstoffsituation von 2007 soll zu dem weitaus besseren Luftniveau in Tirol beigetragen haben. 
Zusätzlich betont LHStvin Felipe noch, die seit diesem Jahr eingeführte Blockabfertigung des Transitverkehrs vor Kufstein und Projekte wie die Info-Kampagne "Richtig heizen mit Holz" und die Wohnbausanierung.
Das alles lässt Tirol besser dastehen als seinen Nachbarn, der nun mit den Konsequenzen der Luftverschmutzung leben muss. 

Einen großen Beitrag zu besseren Luftwerten haben allerdings die Tiroler, mit ihrer Breitschaft auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen beigetragen. Mit Hilfe der Tarifreform zeigten die TirolerInnen den Willen zu einer Trendwende. Über 40.000 Tagespendler sind auf die Öffis umgestiegen, erläutert LHStvin Felipe

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