06.02.2018, 13:39 Uhr

Nach schwerem Raub: Sechs Tatverdächtige ausgeforscht

Nach einem Raub in Innsbruck, konnte die Polizei sechs Tatverdächtige ausfindig machen. (Foto: Archiv)

Ein 36-jhirger Österreicher wurde im Dezember 2017 geschlagen und beraubt. Vier verdächtige Somalier wurden festgenommen.

INNSBRUCK. Am 3. Dezember 2017 gegen 03:10 Uhr wurde ein 36-jähriger Österreicher bei der Einfahrt zu einem Innenhof am Südtiroler Platz in Innsbruck von mehreren männlichen, vorerst noch unbekannten Personen von hinten attackiert und zu Boden gebracht, anschließend mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen und seiner Geldbörse mit einem mittleren dreistelligen Eurobetrag beraubt. Das Opfer wies blutende Verletzungen im Gesichtsbereich und an der Hand auf. Der Mann konnte vor Ort keine näheren Angaben zum Tathergang machen und wurde von der Rettung in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen des Kriminalreferates des Stadtpolizeikommandos Innsbruck konnten nun alle Verdächtigen ausgeforscht werden. Es handelt sich dabei um sechs männliche somalische Staatsangehörige im Alter zwischen 18 und 23 Jahren, welche im Verdacht stehen im gemeinschaftlichen Zusammenwirken die Tat begangen zu haben. Vier Verdächtige konnten festgenommen und in weiterer Folge zum Sachverhalt vernommen werden. Sie zeigten sich teilweise geständig, wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert und die gerichtliche Untersuchungshaft verhängt. Der 20-jährige Somalier, der im Verdacht steht mit der Glasflasche auf das Opfer eingeschlagen zu haben, ist derzeit noch flüchtig. Ein 19-jähriger Somalier wird auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht.
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