08.11.2016, 05:30 Uhr

„Vier für Innsbruck“ im Einsatz

Vier Organisationen mit demselben Ziel – zu helfen! (Foto: Rotes Kreuz)
INNSBRUCK (kr). Zum 5-jährigen Jubiläum der Vergabe des Tiroler Rettungsdiensts wird erstmals ein Rettungswagen von allen vier in Innsbruck tätigen Rettungsorganisationen gemeinsam besetzt: Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hospitaldienst und Österreichisches Rotes Kreuz – Freiwillige Rettung Innsbruck.
„Bereits zum Zeitpunkt, als alle vier Einsatzorganisationen an den Regelrettungsdienst im Dispositionsbereich der Leitstelle Tirol angeschlossen wurden, entstand die Idee, nicht nur einzeln tätig zu sein, sondern auch einen Rettungswagen gemeinsam zu stellen“, erzählt Florian Schwetz, Leiter Rettungsdienst der Tiroler Malteser. Durch persönliche Kontakte und Freundschaften reifte die Idee weiter. „Was woanders schon lange durch eine enge und gute Zusammenarbeit Organisationen möglich war, wollten wir in Tirol ebenso erreichen: die Idee der ‚Vier für Innsbruck’ nahm konkrete Formen an.“ so Schwetz weiter.
Andreas Bürkle, Mitglied der Freiwilligen Rettung Innsbruck, stellt die Mannschaft vor: „Wir konnten erreichen, dass unser Team nicht nur aus bestens ausgebildeten Notfallsanitätern besteht, sondern vom Einsatzleiter über Kriseninterventionsmitarbeiter bis zum Intensivpfleger und Lehrsanitäter viele weitere Kompetenzen in einer Mannschaft vereint wurden.“
Im Vorfeld des Dienstes stand auch das gemeinsame Üben im Vordergrund. „Jeder Mitarbeiter und Freiwillige im Rettungsdienst Tirol muss ohnehin eine sehr hohe Fortbildungsverpflichtung erfüllen. Wir sind einen Schritt weiter gegangen und haben vor allem das Zusammenspiel in dieser speziellen Konstellation als bunt gemischtes Team optimiert.“ sagt Martin Utano, Notfallsanitäter beim Arbeiter-Samariter-Bund in Innsbruck.
„Am Ende bleibt mir nur zu sagen: es war eine lehrreiche und aufregende Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Vor einigen Jahren war diese Form der Zusammenarbeit aufgrund von Konkurrenzdenken noch unvorstellbar – ich bin sehr froh, dass dies überwunden wurde!“ resümiert Günther Parigger, Notfallsanitäter bei den Johannitern.
Die Mannschaft des „Vier für Innsbruck“-Rettungswagens ist sich jedenfalls einig, dass diese Art der Zusammenarbeit regelmäßig wiederholt werden sollte.
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