Ausbauten am "Gesundheitshügel"

Bauten in den Obergeschoßen beim Altenwohnheim (li.) und im Gesundheitszentrum (re.).
  • Bauten in den Obergeschoßen beim Altenwohnheim (li.) und im Gesundheitszentrum (re.).
  • hochgeladen von Klaus Kogler

KITZBÜHEL (niko). Für Ausbauten im Gesundheitszentrum und im Altenwohnheim Kitzbühel genehmigte der Gemeinderat einstimmig einen Nachtrag zum Baurechtsvertrag und zum Bestandsvertrag der Stadtgemeinde mit der TIGEWOSI.

Seit 2003 besteht ein Baurechtsvertrag mit der gemeinnützigen Gesellschaft, 2015 wurde die Liegenschaft erweitert, der Vertrag bis 2070 verlängert. Mit den neuen Verträgen wird nun ein Ausbau im 3. Obergeschoß des Pflegeheims, der Einbau von Lift-/Stiegenhaus samt Verbindung zum Gesundheitszentrum und der Aufbau eines Geschoßes beim Gesundheitszentrums mit Räumen für betreubares Wohnen und für Personalzimmer/-wohnungen möglich. Die Pläne dafür präsentierte Arch. Bruno Moser. "Es gibt eine vertikale Erschließung zwischen Pflegeheim und Spital, das Pflegeheim erhält ein vollwertiges Geschoß; hier wäre dann noch eine Aufstockung um ein Geschoß möglich. Im Gesundheitszentrum wird das oberste Geschoß ausgebaut, wobei auch die nötige Dachsanierung eingebunden ist. der 3. Stock verbleibt zur Nutzung bei der Stadt."

Bauherr ist die TIGEWOSI. Die Baukosten werden auf 7,4 Mio. € geschätzt. Nach Fertigstellung werden die neuen Räume an die Stadt vermietet. "Die monatlichen Mietkosten sollen 24.450 Euro brutto betragen. Nach Auslaufen eines Darlehens für das Bauprojekt (30 Jahre) verringert sich auch der Mietzins. Nach Ablauf des Vertrags 2070 geht alles an die Stadt über", erklärte TIGEWOSI-GF Franz Mariacher.

AWH-GF Karl Hauser rechnet mit möglichen Einnahmen aus Vermietungen in den neuen Räumlichkeiten von knapp 12.000 Euro. "Es sollte rasch gebaut werden. Wir erhalten neue Räume, Zugänge und Fluchtwege und das Dach im ehem. Spital hätte auch sonst saniert werden müssen", so Hauser. "Es ist ein sehr gutes Konzept für den gesamten Gesundheitshügel", so Bgm. Klaus Winkler. GR Manfred Filzer (UK) betonte, dass es gut sei, dass das ehem. Spital in Stadtbesitz verblieben ist und nicht verkauft wurde.

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