Raser unterm Radar
Strengere Strafen für Raser in Planung
- Empfindlich höhere Strafen für Raser geplant.
- Foto: Bezirksblätter
- hochgeladen von Klaus Kogler
WIEN. Laut KFV ist ein Paket mit strengeren Strafen für Raser in Arbeit. Der Strafrahmen für Delikte im Zusammenhang mit Rasen soll von 2.180 auf 5.000 € erhöht werden. Die Grenzwerte für den Führerscheinentzug sollen inner- und außerorts um je 10 km/h auf 30 bzw. 40 km/h gesenkt werden, mit Entzugsdauer von zwei Wochen.
Tempoüberschreitungen von 10 km/h unter der jeweiligen Schwelle zum Führerscheinentzug sollen zu einer Vormerkung im Vormerksystem führen. Die Mindestentzugsdauer bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 40 km/h im Ortsgebiet bzw. von mehr als 50 km/h im Freilandbereich soll von derzeit zwei Wochen auf wenigstens vier Wochen verdoppelt werden.
Auffällige Raser
Bei bereits zum wiederholten Mal auffälligen Rasern sind ebenfalls Verschärfungen geplant.
In besonders gefährlichen Fällen ist die Beschlagnahme des Fahrzeuges angedacht, z. B. bei hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen unter gefährlichen Verhältnissen, mehrfach wiederholtes gefährliches Rasen, Fahren nach Abnahme des Führerscheins wegen Rasens, Rasen ohne Führerschein. Illegale Straßenrennen sollen zukünftig nach dem Vorbild Deutschland vor Gericht bestraft werden.
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