19.12.2017, 14:51 Uhr

34,86 Mio. € im Kitzbüheler Budget

Knapp 35 Mio. € im städtischen Haushalt 2018.

Keine Einstimmigkeit bei Abstimmung; Schuldenstand bei 6 Mio. €

KITZBÜHEL (niko). Im Gemeinderat präsentierte Bgm. Klaus Winkler das für 2018 erarbeitete Budget der Stadtgemeinde mit einem Umfang von 33,4 Mio. € im ordentlichen und 1,45 Mio. € im außerordentlichen Haushalt. Zum Haushaltsausgleich sind Gewinnausschüttungen von E- und Wasserwerk (1 Mio. €) und Grundstücksverkäufe in Sonngrub (1 Mio. €) eingeplant. Für die NMS-Fassaden-Neugestaltung wird ein Darlehen von 700.000 Euro aufgenommen. Die Rücklagen betragen voraussichtlich 9,4 Mio. €.

Die eigenen Steuern und Abgaben sind mit 9 Mio. € und damit um 4,47 % niedriger als im Vorjahr angesetzt. "Das hängt vor allem mit der Verringerung der Vergnügungssteuer (nun Kartensteuer) zusammen", so Winkler. Die Ertragsanteile sollen 8,47 Mio. € betragen.

Für den Schuldendienst sind 619.000 € aufzuwenden, der Schuldenstand bleibt mit rund 6 Mio. € relativ konstant; der Verschuldungsgrad soll bei knapp 24 % zu liegen kommen. Der Nettoüberschuss soll 1,97 Mio. € ausmachen.

"Immer schwergewichtiger werden die Ausgaben für Gesundheit und Soziales; allein für den Gesundheitsbereich müssen wir 3,5 Mio. € ansetzen, das spielt bereits eine überragende Rolle und belastet das Budget sehr", so Winkler.

"Wir sind mit vielen Dingen nicht einverstanden, es gibt falsche Gewichtungen, es fehlen die Visionen; wir sagen Nein zum Budget", so FPÖ-GR Alexander Gamper. Vize-Bgm. Walter Zimmermann (SPÖ) widersprach: "Es ist viel Geld für Soziales und Bildung da; insgesamt muss aber auch gespart werden, wir sagen Ja." Bgm. Winkler spricht von einem "Zukunftsbudget mit Planungen für zahlreiche wichtige Projekte wie Bauamt, Museum oder Stadtarchiv.

Abstimmung: 14 Ja, drei nein, zwei Enthaltungen.
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