Arbeit in und mit der Natur – Teil I: Der Garten

„Der Garten ist ein sicherer Ort, der uns eine freundliche Umgebung bietet, an dem jede/r willkommen ist.“ In den nachfolgenden Artikeln, welche in unterschiedlichen Abständen erscheinen, werden die Vorteile der Arbeit in und mit der Natur näher beschrieben.

Was kann Arbeit in und mit der Natur bewirken? Wie wirkt die Natur auf uns? Welche Vorteile bietet die Arbeit in der Natur?

Im ersten Teil wird ein kurzer Überblick über die Ergebnisse unterschiedlicher Studien bezugnehmend auf Gartenarbeit (therapeutischer Garten, Gartenbautherapie) aus den vergangenen 15 Jahren dargestellt.
Dazu sei erklärt, was der Unterschied zwischen einem therapeutischen Garten und der Gartenbautherapie ist.

In der Gartenbautherapie geht es um die Verwendung von Pflanzen durch geschultes Fachpersonal, welches als Medium dient, um bestimmte klinisch definierte Ziele zu erfüllen (Sempik et.al, 2003) Gartenbautherapie passiert an bestimmten Institutionen und Pflegestellen.

Der therapeutische Gartenbau hingegen, dient als Prozess durch den Menschen mit Pflanzen und Gartenbau Wohlbefinden entwickeln können(Sempik et.al, 2003). Dies kann zum einen durch aktive und zum anderen durch passive Beteiligung geschehen.

Die Anwendungsformen sind unterschiedlicher Art: Es gibt GreenCare Farmen, Heilende Gärten, Gefängnisgärten, Stadt- und Gemeindeforstwirtschaften und viele mehr.

Pflanzen sind nicht wertend, drohend oder diskriminierend. Pflanzen haben einen festen Zyklus auf den Mensch sich verlassen kann. Dies ist in unserer heutigen schnelllebigen und sich ständig verändernden Zeit von Vorteil.
Pflanzen und Menschen können den Lebensrhythmus teilen. Beide entwickeln und verändern sich, reagieren auf Pflege und Klima, leben und sterben.
Für viele Menschen und vor allem Patienten unterschiedlicher Art bietet der Garten eine unbedrohliche Situation, welche sehr heilsam und vertrauensfördernd wirken kann. So kann der/die PatientIn sich zu einem Rückzug entscheiden, ohne Schuldzuweisungen oder Bewertung der Aktion erfahren zu müssen.

Des weiteren bietet die Arbeit im Garten die Möglichkeit der sozialen Eingliederung in Form von:
• Erlernen von Fähigkeiten, die
• im Alltag und Berufsleben angewendet werden können und so
• den Menschen in der sozialen Interaktion unterstützen bzw. eingewöhnen können.

Im nächsten Artikel erfahren Sie mehr über „Green Care Farmen“.

Quelle: Sempik et.al, Social and therapeutic horticulture: evidence and messages from research. Thrive with the Centre for Child ans Family Research, Loughborough University, Reading, 2003

Autor:

Alexandra Haaji aus Villach Land

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