Wörgl bekommt PVE
Diakoniewerk eröffnet Primärversorgungseinheit
- Die neue Primärversorgungseinheit der Diakonissen in Wörgl öffnet am 14. September ihre Türen. Im Bild vorne v.l.n.r.: Bernhard Prieth (Architekt), Ing. Hannes Stickler, MBA(Geschäftsführung PVE Diakonissen GmbH) hinten v.l.n.r.: DI Leo Schneider (Technischer Leiter Diakoniewerk) Dr. Rene Juen (Land Tirol), Ing. Christoph Maierhofer (Land Tirol), Dr. Gisela Mayr-Strimitzer (Land Tirol), Dr. Johannes Lair (Land Tirol), Dr. Karl Wohak (Ärztlicher Leiter PVE), Bernhard Simader (Architekt), Ing. Jörg Pircher (TSB), Daniel Eder, BSc MScN (Leitung PVE Diakonissen Tirol).
- Foto: Diakoniewerk
- hochgeladen von Martina Obertimpfler
Der letzte Schritt für die neue Primärversorgungseinheit des Diakoniewerks in Wörgl ist gesetzt: Nach dem erfolgreichen Abschluss des behördlichen Genehmigungsverfahren kann die Ordination wie geplant am 14. September ihren Betrieb aufnehmen. Damit eröffnet in Wörgl der bereits fünfte PVE-Standort des Diakoniewerks - nach Telfs der zweite in Tirol. Damit haben Patientinnen und Patienten Zugang zu hausärztlichen Versorgung mit erweiterten Öffnungszeiten.
WÖRGL. (red) Die Räumlichkeiten für die PVE Diakonissen in der Bahnhofsstraße 28 wurden in den vergangenen Wochen fertiggestellt und das medizinische Team, bestehend aus verschiedenen Fachkräften wurde auf den gemeinsamen Start vorbereitet. Mit der Eröffnung am 14. September baut das Diakoniewerk sein Engagement in der Primärversorgung weiter aus. „Mit unseren Primärversorgungseinheiten möchten wir eine verlässliche, wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherstellen und gleichzeitig Rahmenbedingungen schaffen, die das Arbeiten in der Allgemeinmedizin attraktiv machen. Die Erfahrungen an unseren bestehenden Standorten zeigen, wie gut die Zusammenarbeit unterschiedlicher Gesundheitsberufe funktioniert. Dieses Modell bringen wir nun auch nach Wörgl“, sagt Hannes Stickler, Geschäftsführer der gemeinnützigen PVE Diakonissen.
- Ärztliche Betreuung steht im Mittelpunkt: In der neuen PVE arbeiten Hausärztinnen und Hausärzten mit weiteren Fachkräften zusammen.
- Foto: Julio César Velásquez Mejía / Pixabay
- hochgeladen von Martina Obertimpfler
Gesundheitsversorgung durch ein erfahrenes Team
Die PVE Diakonissen Wörgl steht ab 14. September Menschen aller Arbeitsgruppen zur allgemeinmedizinische Versorgung offen. Ärzte und Ärztinnen für Allgemein- und Familienmedizin arbeiten eng mit diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Ordinationsassistenz sowie weiteren Gesundheits- und Sozialberufen zusammen. Das Angebot umfasst unter anderem Diätologie, Ergo- und Physiotherapie, Klinische Psychologie sowie Sozialarbeit.
Alles unter einem Dach
Damit erhalten Patientinnen und Patienten unterschiedliche Leistungen unter einem Dach und profitieren von kurzen Abstimmungswegen innerhalb des Teams. Erweiterte Öffnungszeiten sorgen dafür, dass medizinische Versorgung über klassische Ordinationszeiten hinaus verfügbar ist. Die PVE Diakonissen Wörgl steht Patientinnen und Patienten aller Kassen offen.
„Mit der Betriebsbewilligungsverhandlung ist nun auch der letzte wichtige Schritt vor dem Start geschafft. Unser Team hat sich in den vergangenen Wochen intensiv vorbereitet und wir freuen uns darauf, die ersten Patientinnen und Patienten zu begrüßen. Unser Ziel ist es, für die Menschen in Wörgl und der Region eine verlässliche erste Anlaufstelle für ihre gesundheitlichen Anliegen zu sein“, sagt Daniel Eder, Leitung der PVE-Standorte des Diakoniewerks in Tirol.
- In Wörgl entsteht mit der neuen PVE der Diakonissen eine zusätzliche Anlaufstelle für die hausärztliche Versorgung.
- Foto: ZOOM.Tirol/BB Archiv
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Was ist eine Primärversorgungseinheit?
Eine Primärversorgungseinheit verbindet hausärztliche Betreuung mit weiteren Gesundheits- und Sozialberufen. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachkräften ermöglicht abgestimmte Behandlungswege und erweiterte Öffnungszeiten. Gleichzeitig verteilt sich die Verantwortung auf mehrere Berufsgruppen und schafft damit attraktive Rahmenbedingungen für die Arbeit in der Allgemeinmedizin. Primärversorgungseinheiten stärken die wohnortnahe Gesundheitsversorgung und tragen dazu bei, Spitalsambulanzen zu entlasten.
Über das Diakoniewerk
Das Diakoniewerk begleitet seit mehr als 150 Jahren Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und ist in den Bereichen Gesundheit, Behinderung und Inklusion, Alter und Pflege sowie Bildung tätig. An mehr als 220 Standorten arbeiten rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Gesundheitsbereich betreibt das Diakoniewerk unter anderem Kliniken, Therapiezentren und Primärversorgungseinheiten. Mit den PVE Diakonissen in Admont, Mürzzuschlag, Kindberg, Telfs und Wörgl betreibt das Diakoniewerk ab September 2026 fünf Primärversorgungseinheiten in Österreich.
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