Lockdown
Gastwirte aus dem Bezirk Kufstein sprechen über Öffnung

Essengehen soll ab Mai wieder möglich sein.
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  • Essengehen soll ab Mai wieder möglich sein.
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Lockerungen und Öffnungsschritte in der Gastronomie soll es ab Mai geben. Was sagen die Gastronomen dazu? 

WILDSCHÖNAU, WALCHSEE (mag). Eine weltweite Pandemie bestimmt so gut wie unser aller Leben. Dennoch gibt es Hoffnung auf Veränderung und ein Fünkchen Normalität. Für die Gastro soll es nämlich ab Mai wieder grünes Licht geben. Wie diese Öffnungsschritte aussehen könnten und wie die Gastronomen dazu stehen, erklärten die Wildschönauer Martin Erharter vom Landhotel Tirolerhof und Happy Naschberger vom Gasthaus Thalmühle und Seppi Brandtner vom "See la Vie" am Walchsee-Ufer.

Landhotel Tirolerhof

Endlich wieder den Betrieb öffnen zu können, wieder seiner eigentlichen Arbeit, der Bewirtung und Beherbergung als Gastgeber, nachkommen zu können, lässt bei Martin Erharter vom Landhotel Tirolerhof in der Wildschönau Vorfreude aufkommen. Auch die Mitarbeiter wieder in einem aktiven Team begrüßen zu können, wäre eine Wunsch des Gastwirts. 
Von Mitte Mai 2021 aus gerechnet waren in den letzten 14 Monaten für die Gastronomie und Hotellerie 8,5 Monate Komplettschließung, zwei Monate Reisewarnungen und lediglich im Sommer 2020 3,5 Monate so etwas wie „normaler Betrieb“ möglich. "Wir wollen endlich wieder von Angesicht zu Angesicht für unsere Gäste und Mitarbeiter da sein. Grundsätzlich werden wir auf jeden Fall öffnen und uns den Rahmenbedingungen anpassen", so der Wildschönauer. 

Eintrittstests in der Gastronomie?

Bei dem Gedanken, dass es eventuell Eintrittstest in der Gastronomie geben soll, sagt Erharter ganz klar: 

"Wir alle wollen hohe Sicherheitsstandards für uns, unsere Mitarbeiter und Gäste. Ich denke, wir können damit umgehen. Das Wichtigste Gut in der Wirtschaft ist Vertrauen."

Eine faire Lösung wäre für den Gastwirt ähnlich wie bei den Bergbahnen ab Mitte Februar gewesen. Diese mussten die Testbescheinigungen nicht kontrollieren. So auch in der Gastronomie: Man vertraue auf das Mitwirken der Gäste. Die Gesundheitsbehörden bzw. Polizei sollte lediglich verstärkt stichprobenartige Kontrollen machen. Das wäre, laut Erharter, auch ein wichtiges Signal an die Bevölkerung, dass man an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen glaubt. Ansonsten Wildschönauer Betrieb auch das Registrieren und Kontrollieren hinbringen. Wichtig sei für ihn, dass es auch klar kommuniziert wird, ab wann so etwas wie „Normalität“ wieder möglich sein wird.

Gasthaus Thalmühle

Für Wirt Happy der mit seiner Familie das Gasthaus Thalmühle in der Wildschönau betreibt, sind Öffnungsschritt längst überfällig. Trotzdem freut er sich auf die Öffnung, wenn diese auch mit sinnvollen Maßnahmen verbunden ist. Nur den Aussenbereich zu öffnen findet Happy keine sehr gute Idee. "Erstens weiß man ja noch nicht wie sich „Experten und Regierung“ entscheiden werden. Ansonsten wäre nur eine Öffnung gut wenn man auch im Lokal verabreichen darf", sagt der Wirt. 

Eine faire Lösung

Von geplanten Eintrittstest hält der Wildschönauer nicht viel, da man grundsätzlich die Gastronomie unterscheiden müsse. Schwierig das dann gleiches Recht für alle bestehe. Wenn dann sollte es, laut Happy, auch für den Handel gelten. Auf die Frage was eine faire Lösung wäre, antwortet der Gastwirt:

"Die Betreiber arbeiten lassen wie sie es bereits vorgezeigt haben das es klappen kann. Außerdem sind die Kunden bereit jegliche Maßnahmen mitzutragen."

Dem Großteil der Österreicher sei mehr als bewiesen, dass die Infektionszahlen aus dem privaten Bereich kommen und nicht aus der Gastronomie.

"See la Vie" am Walchsee-Ufer

Auch in Walchsee freut man sich auf die Öffnungsschritte im Mai. "Wir sind sehr froh, endlich wieder arbeiten zu können und zu dürfen. Sobald es geht werden wir umgehend öffnen und uns über Gäste freuen. Eine Zeit, in der man zum Nichtstun verurteilt ist, und das war der gesamte Winter durch, ist nicht lustig. Man will arbeiten und darf nicht, das ist schlimm. Daher ist die Freude auf's Aufsperren jetzt sehr groß, auch wenn es noch Beschränkungen und viele Sicherheitsauflagen geben wird", so der Waidringer Gastronom Seppi Brandtner, ab Mai neuer Pächter des "See la Vie" am Walchsee-Ufer.

Die aktuellsten Meldungen aus dem Bezirk Kufstein gibt es hier. 

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