Drohneneinsatz für Stromnetz
Mit Heli & Drohne gegen Stromausfälle

Die Drohne des BFV Kufstein kam bei der Überprüfung der Tinetz-Leitungen zum Einsatz
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Zahlreiche lokale Stromausfälle halten die Mitarbeiter der "Tinetz" auf Trab. Mit Feuerwehr-Drohne und Heeres-Heli rückt man dem schweren Schnee zu Leibe.

BEZIRK (red). Auch am Donnerstag, dem 10 Jänner waren die Störtrupps der "TINETZ" (Tiroler Netze AG) im Dauereinsatz, um die Stromversorgung in den von den Schneefällen besonders betroffenen Regionen aufrechtzuerhalten. Vor allem im Brixental und Söllandl sowie zwischen Kufstein und Ebbs kam es immer wieder zu kurzfristigen Ausfällen.

TINETZ-Geschäftsführer Thomas Rieder: „Die Bäume knicken unter der Schneelast einfach um. Unsere Störtrupps können derzeit nur reagieren und die Schäden rasch reparieren.“ Zusätzlich ist derzeit mit laufenden Notabschaltungen zu rechnen, da die Leitungen aufgrund der Schneelast teilweise zum Boden durchhängen.

BFV-Drohne & Bundesheer-Blackhawk

Bis zu 360 Trafostationen in 31 Gemeinden mit 17.000 Stromkunden waren am Donnerstag ohne Strom. Ein Assistenzeinsatz mit einem Black Hawk-Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres wurde geplant. „Dabei setzen die Piloten den Luftstrom der Rotorblätter - den sogenannten Downwash – gezielt ein, um den Schnee von den Bäumen im Nahbereich unserer Leitungen zu blasen. Sobald es das Wetter zulässt, wird der Hubschrauber morgen großflächig das Unterland abfliegen“, so TINETZ-GF Thomas Trattler.
Aufgrund zahlreicher Störungen im Stromnetz unterstützten derweil drei Mann des Drohnenteams des Bezirksfeuerwehrverband Kufstein die Arbeiter der "Tinetz". Aus der Luft konnten mit der Drohne des BFV die 110-kv-Hochspannungsleitungen überflogen und auf Störungen überprüft werden.
Auch nach sturgefährdeten Bäumen wurde Ausschau gehalten, da zunächst keine Hubschrauberflüge aufgrund des starken Schneefalls möglich waren. AM späteren Nachmittag kamen Heeres-Helikopter entlang der A12 bei Kufstein zum "Downwash"-Einsatz.

120 in Einsatz & Bereitschaft

Zusätzlich wird derzeit in den Umspannwerken präventiv Schnee geräumt, ansonsten droht die Gefahr von Überschlägen. Angesichts der am Wochenende zu erwartenden, neuerlichen Schneefälle wurden die Einsatzmannschaften erneut verstärkt. Bis zu 120 TINETZ-Monteure sind derzeit im Einsatz bzw. in Bereitschaft.

Autor:

Sebastian Noggler aus Kufstein

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