VP-LA Margreiter
"Schutz der Bevölkerung duldet keine weiteren Verzögerungen mehr!"

"Der Schutz der Bevölkerung duldet keine weiteren Verzögerungen mehr!", meint Breitenbachs Bürgermeister LA Alois Margreiter zum Thema Hochwasserschutz.
  • "Der Schutz der Bevölkerung duldet keine weiteren Verzögerungen mehr!", meint Breitenbachs Bürgermeister LA Alois Margreiter zum Thema Hochwasserschutz.
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Ein „lauter Warnschuss“ ist für den VP-Landtagsabgeordneten Alois Margreiter das Inn-Hochwasser der vergangenen Tage. Er kritisiert vorallem die Gemeinde Radfeld und preistreiberische Grundbesitzer als Verzögerer des Hochwasserschutz-Projekts im Unteren Unterinntal.

BEZIRK (nos). „Ich verstehe, dass angesichts der großen Wassermengen bei vielen wieder die Erinnerungen an das fatale Hochwasser 2005 wach werden und die Ängste groß sind. Auch wenn am Ende des Tages alles gut ausgegangen ist, führen uns die letzten Tage vor Augen, dass ein umfassender Hochwasserschutz im Unteren Unterinntal alternativlos ist“, so LA Alois Margreiter (VP) in einer Aussendung.

Kritik an Preistreibern und Radfeld

„Besonders der Radfelder Gemeindeführung muss bewusst sein, dass mit jedem Einspruch, der das Projekt weiter verzögert, das Risiko steigt, dass wir nächstes Mal nicht mehr so glimpflich davonkommen“, stellt Margreiter dem Ex-SPÖ-Bürgermeister Josef Auer die Rute ins Fenster. Margreiter kritisiert auch "Grundbesitzer, die den Preis durch lange Verhandlungen weiter in die Höhe treiben wollen und noch immer die Notwendigkeit dieses Projektes in seinem gesamten Umfang, speziell im Tiroler Unterland, in Frage stellen".
Für den Breitenbacher Bürgermeister ist das Maß langsam voll: „Das Angebot des Landes ist fair und ausgewogen und sieht umfassende Entschädigungen vor. Irgendwann ist das Blatt ausgereizt. Der Schutz der Bevölkerung duldet keine weiteren Verzögerungen mehr!“

"Der Damm für Wörgl kommt noch diese Legislaturperiode, also innerhalb der nächsten vier Jahre", versicherte Landeshauptmann Günther Platter im Juli 2014 – die BEZIRKSBLÄTTER berichteten. Die langwierige Hochwasserschutzverbandsgründung hat diesem Zeitplan einen breiten Strich durch die Rechnung gemacht.

Schimanek: "Versprechen wurde nicht eingehalten"

„Sollte die Gemeinde Radfeld ihre Rechtsmöglichkeiten gegen dieZwangsmitgliedschaft ausschöpfen, kann sich alleine die Gründung des
Hochwasserverbandes um Jahre hinauszögern. Vom Bau eines wirksamen
Schutzdammes ganz abgesehen“, meint Wörgls FPÖ-Stadtparteiobfrau NAbg Carmen Schimanek. „Bei einer Versammlung der
Bürgerinitiative versprach Günther Platter den Anwesenden einen Damm bis
2018. Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Sollte es noch einmal zur
großen Überschwemmung in Wörgl, wie im August 2005, kommen, dann ist er
alleine dafür zu verantworten“, so Schimanek.

Mehr Beiträge zum Thema Hochwasser & Hochwasserschutz

Den stetig aktualisierten Beitrag zur Hochwassersituation der jüngsten Tage im Bezirk Kufstein finden Sie hier.

Im Juli 2014 glaubten Land und LH an einen Durchbruch in Sachen Damm für Wörgl – den Beitrag dazu finden Sie hier.
Im Sommer 2015 erinnerten die Wörgler daran, dass sie seit 10 Jahren auf einen Hochwasserschutz warten, nachdem 2005 große Schäden in der Stadt zu beklagen waren – hier finden Sie den Beitrag dazu.
Im Februar 2018 stand der Stadt Wörgl das Thema Hochwasser "schon bis hier oben" – hier finden Sie den Beitrag dazu.
Das Land Tirol beschloss im Februar 2019 dem Hochwasserschutzverband Unteres Unterinntal beizutreten – den Beitrag finden Sie hier.

Einen Beitrag zu Optimierungen der Pläne zum Wasserverband Unteres Unterinntal vom Februar 2018 finden Sie hier.
Diese Pläne wurden Ende März vorgelegt – den Beitrag finden Sie hier.
Für Kramsach wurde mit der Universität Innsbruck ein Modellversuch gestartet – hier geht's zum entsprechenden Beitrag.
Den Wasserverband konnte man bereits vor seiner Gründung online begutachten – hier der Beitrag dazu.
Wie weit der Stadt Wörgl das Thema Hochwasserschutz steht, können Sie hier nachlesen.
Alle Beiträge zum Thema Dammbau in Wörgl finden Sie hier.
Alle Beiträge zum Hochwasserschutz im Unteren Unterinntal finden Sie hier.
Die Website zum Hochwasserschutz Unteres Unterinntal finden Sie hier.

Alle Beiträge zum Thema Hochwasserschutz Wörgl finden Sie hier.

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