Dank nach 40 Jahren im Pflegeberuf
Pflege darf nicht als „Problem der anderen“ gesehen werden
- hochgeladen von Martina Permoser
Meine 40 Jahre in der Pflege gehen zu Ende. Voller Dankbarkeit blicke ich zurück!
Warum dankbar? Weil es ein wunderbarer, sinnstiftender, fordernder, befriedigender, abwechslungsreicher und persönlichkeitsfördernder Beruf ist!
DANKE den vielen engagierten Pflegekräften, die an der Weiterentwicklung des vielfältigen Pflegeberufs interessiert sind, sich weiterbilden, wachsam Entwicklungen wahrnehmen, beobachten, praxisnahe Konsequenzen daraus ziehen und sich für PatientInnen und deren Wohlergehen einsetzen.
DANKE den PflegerInnen, die sich seit Jahren gemeinsam auf den Weg machen, für Selbstständigkeit und Unabhängigkeit des Pflegeberufs, Teamgeist und um Kooperation mit anderen Berufsgruppen bemühen.
DANKE den PatientInnen, die das tägliche Engagement der hochprofessionellen BetreuerInnen und deren Menschlichkeit bei der Begleitung in herausfordernden Zeiten anerkennen und wertschätzen.
DANKE den Angehörigen.
Sowohl den Familienmitgliedern von Pflegekräften, die ein Berufsleben lang Tag- und Nachtdienste, Müdigkeit nach 12 Stundendiensten und Belastungssituationen mittragen.
DANKE den Angehörigen von PatientInnen, die deren Alltag organisieren, sie unterstützen und begleiten.
DANKE an die Menschen in der Politik, die sich seit Jahrzehnten bemühen, die Rahmenbedingungen für die Pflege adäquat zu gestalten. Für die unglaublich vielen Anläufe Versprochenes zu realisieren.
WAS braucht es zukünftig?
EIN MITEINANDER! PatientInnen & Angehörige, Pflegekräfte & ÄrztInnen, PolitikerInnen & Journalistinnen, – WIR als Gesellschaft müssen auf Augenhöhe diese Aufgaben lösen. ALLE GEMEINSAM! WIR werden das System brauchen.
Pflege darf nicht als „Problem der anderen“ gesehen werden, sondern als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe, weil jede und jeder selbst irgendwann auf Pflege angewiesen sein kann. Auch DU und ICH. Wir können jederzeit eine medizinisch-pflegerische Versorgung brauchen.
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