19.05.2017, 23:24 Uhr

Pool, Teich und Naturbecken im Vergleich

Im Sommer gehört ein Sprung ins kühle Nass einfach dazu!

Wer ein privates Schwimmbad haben will, hat die Qual der Wahl. Eine Orientierungshilfe.

ÖSTERREICH. Das Angebot an Swimmingpools für den eigenen Garten ist groß. Neben klassischen Pools gibt es auch Schwimmteiche oder eine Kombination aus beidem: den Naturpool. Wo es sich besser badet, entscheiden in erster Linie die persönliche Vorliebe, der verfügbare Platz und das Geldbörserl.

Der Klassiker

Der klassische Swimmingpool wird in großen und kleinen Varianten angeboten, als (günstiges) Aufstellbecken, das im Winter wieder abgebaut wird, oder als ein in den Boden eingelassenes Becken. Der Inbegriff des Luxus ist das Infinity-Becken. Durch die Wasserkante entsteht der Eindruck, das Wasser gehe endlos weiter. Nicht zu unterschätzen ist beim Privatpool jedoch der Reinigungs- und Wartungsaufwand. Um Algenbildung zu verhindern und Bakterien abzutöten, muss das Wasser regelmäßig kontrolliert und mit Chlor versetzt werden.

Pflanzen reinigen das Wasser

Naturfreunde werden mit einem Schwimmteich ihre Freude haben. Er besteht aus einer Schwimm- und einer Regenerationszone. In letzterer sorgen Wasserpflanzen statt Chlor für die Wasserreinigung. Fische gehören aber nicht hinein, denn sie würden das Gleichgewicht stören. Vorteilhaft bei dieser Variante ist der geringe Wartungsaufwand im Vergleich zum normalen Schwimmbecken. Jedoch benötigt dieser Teich ausreichend Platz. Außerdem ist eine Beheizung des Schwimmteichs nur sehr eingeschränkt möglich.


Das Beste aus Teich und Pool

Wer es natürlich mag, aber auf Beheizung, Beleuchtung oder Massagedrüsen nicht verzichten will, kann sich für einen Naturpool entscheiden. Die Pflanzen dienen hier in erster Linie der Dekoration. Zu beachten sind bei allen drei Varianten die Sicherheitsvorkehrungen: "Die meisten Vorfälle in Bädern passieren immer noch durch Stürze", sagt Robert Terp vom TÜV Austria im Gespräch mit den Regionalmedien Austria. Um Stürze durch Ausrutschen möglichst zu vermeiden, rät Terp, beim Einbau spezielle Bodenbeläge zu verwenden.
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