Kurzarbeit verlängert
NRin Pfurtscheller: "Im Bezirk Landeck bisher 18.075.897 Euro an Kurzarbeitsgeld ausbezahlt"

NRin Elisabeth Pfurtschellet: "Die Kurzarbeit wurde verlängert."
  • NRin Elisabeth Pfurtschellet: "Die Kurzarbeit wurde verlängert."
  • Foto: ÖVP, Simonis
  • hochgeladen von Günther Reichel

BEZIRK LANDECK. Mit Stichtag 30. September waren 615 Personen im Bezirk Landeck in Kurzarbeit. Bisher wurden im Bezirk insgesamt 18.075.897 Euro an Kurzarbeitsgeld an die UnternehmerInnen ausgezahlt. Die Kurzarbeit wurde nun bis Ende März 2021 verlängert.

Einzigartiges Modell

„Mit 1. Oktober 2020 sind wir in die dritte Kurzarbeitsphase gestartet“, so die Oberländer ÖVP-Abgeordnete Liesi Pfurtscheller. „Das bedeutet, dass die Kurzarbeit bis März 2021 verlängert wird, um Arbeitsplätze in der schwierigen Herbst- und Winterphase zu sichern und es Unternehmen zu ermöglichen, ihre Mitarbeiter auch weiterhin zu beschäftigen.“
„Im Bezirk Landeck hatten am Stichtag 30. September noch 203 Unternehmen insgesamt 615 Personen in Kurzarbeit. Bisher wurden im Bezirk insgesamt 18.075.897 Euro  an Kurzarbeitsgeld an die Unternehmerinnen und Unternehmer ausgezahlt“, weiß Pfurtscheller, und weiter: „Ab sofort können die Unternehmen beim AMS um Verlängerung der Kurzarbeit ansuchen.“
„Mit der Corona-Kurzarbeit haben wir ein im internationalen Vergleich einzigartiges Modell etabliert, mit dem es uns seit dem Höchststand der Krise gelungen ist, über 1,3 Millionen Arbeitsplätze österreichweit zu sichern“, betont Pfurtscheller: „In Summe stehen 12 Milliarden für die Kurzarbeit zur Verfügung. Aktuell sind 4,8 Milliarden davon ausgezahlt.“

NRin Elisabeth Pfurtschellet: "Die Kurzarbeit wurde verlängert."
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Krise dauert an

„Die Verlängerung der Kurzarbeitsregelung ist sinnvoll, da uns die Krise auch noch länger begleiten wird“, erklärt die Abgeordnete. „Wir wollen auch weiterhin einen starken Anreiz schaffen, dass unsere Unternehmerinnen und Unternehmer eine Perspektive haben, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder in die Vollbeschäftigung zu bringen“, hofft Pfurtscheller.

Details zur Phase 3

Für die Kurzarbeit III bedarf es einer Mindestarbeitszeit von 30 Prozent, die Höchstarbeitszeit bleibt gleich bei 80 Prozent. Beschäftigte können jedoch in Ausnahmefällen – mit Zustimmung der Sozialpartner – die Mindestarbeitszeit von 30 Prozent unterschreiten. Wie auch bisher erhalten Beschäftigte in der Kurzarbeit 80 bis 90 Prozent ihres Nettoeinkommens. Die tatsächlich erbrachte Arbeitsleistung ist weiterhin von den Unternehmen zu bezahlen. Die Differenz wird auch im neuen Modell in voller Höhe (inkl. Lohnnebenkosten) vom Arbeitsmarktservice (AMS) beglichen.

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