Stunde der Wintervögel 2021
Wenig Vogelgezwitscher in den heimischen Gärten

Ein männlicher Haussperling
  • Ein männlicher Haussperling
  • Foto: © Hans-Martin Berg
  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Die Stunde der Wintervögel hat geschlagen: Im zwölften Jahr der Wintervogelzählung zeichnet sich eine Rekordteilnahme ab, doppelt so viele Meldungen gingen bisher bei der Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich ein.

Es wurden jedoch weniger Vögel pro Garten als je zuvor beobachtet, besonders Meisen blieben dem Futterhaus fern. Der Haussperling (Spatz) wird Österreichs häufigster Wintervogel, gefolgt von Feldsperling und Kohlmeise. Auf Platz vier ein Wintergast aus dem Nordosten Europas, der Erlenzeisig. Das Endergebnis der „Stunde der Wintervögel 2021“ erfolgt nach Auswertung aller Meldungen (Einsendeschluss ist am 18. Jänner 2021). Der jeweils aktuelle Stand der gemeldeten Beobachtungen ist in Echtzeit nachzulesen unter: https://www.stunde-der-wintervoegel.at

„Der Lockdown dürfte den Menschen mehr Gelegenheit geben, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken“, vermeldet Gábor Wichmann von der Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich. Fast doppelt so viele Naturbegeisterte als im Vorjahr meldeten bis zum jetzigen Zeitpunkt ihre Zählergebnisse. Ein erstes Zwischenfazit zeigt, dass die Gesamtanzahl aller beobachteten Vögel bei der diesjährigen Zählung von 8. bis 10. Jänner allerdings zurückgegangen ist.
Im österreichischen Durchschnitt besuchen mit rund 29 Vögeln pro Garten nochmals etwas weniger als im Vorjahr die heimischen Gärten.

Hauptargumente

Die milden Winter mit steigenden Temperaturen und deutlich wenigeren Eis- und Frosttagen in unserem Land dürften das Auftreten der heimischen Vögel am Futterhaus stark beeinflussen. „Auch, wenn in den Südalpen wie in Kärnten inzwischen einiges an Schnee liegt, finden die meisten Vögel in der freien Landschaft und in den Wäldern ausreichend Nahrung. Der Drang der Samenfresser zu den Futterstellen in den Siedlungen hält sich in Grenzen, die Vögel bleiben aus“, erklärt Gábor Wichmann das Ausbleiben der Vögel im Garten. Die hohe Verfügbarkeit an Baumsamen ließ die samenfressenden Meisen, Kleiber und Buntspechte in den Wäldern verweilen.
Auffällig ist das österreichweite massive Auftreten der Erlenzeisige bei den Futterhäusern. Dies ist zusätzlich zu unseren heimischen Erlenzeisigen auf den Zugzug von Wintergästen aus dem Norden und Nordosteuropa zurückzuführen. „Genaueres wissen wir nach Eingang aller Meldungen und der Auswertung der Ergebnisse. Einsendeschluss der Ergebnisfolder ist am 18. Jänner 2021“, so Wichmann.


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