Weniger Kriminalität in Leibnitz

Die Zahl der Einbrüche ist im Bezirk gesunken.
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Auch anderslautenden Unkenrufen zum Trotz: In der Steiermark ist die Zahl der Straftaten gesunken. So gab es von Jänner bis Mai 2017 um 5,9 Prozent weniger angezeigte Fälle als im selben Zeitraum 2016. Damit verzeichnet unser Bundesland sogar einen stärkeren Rückgang als Gesamtösterreich (-5,0 Prozent).

Positiver Trend

Diesen positiven Trend zeigen die aktuellen Daten aus der Kriminalstatistik des Innenministeriums. Auch die Aufklärungsquote der Polizei liegt mit 48,4 Prozent über dem österreichischen Schnitt. Fakt ist allerdings auch, dass sich die Sicherheitslage ändert, sprich neue Arten der Kriminalität erfordern auch neue Ansätze bei Prävention und Aufklärung. „Es gilt, die Sicherheitspolitik laufend an die tatsächlichen Anforderungen anzupassen", meint dazu Karl Lackner, der Klubobmann der steirischen ÖVP. "Dazu konnten wir im Landtagsklub unlängst sehr gute Gespräche mit Innenminister Wolfgang Sobotka führen. Dass es in manchen Bereichen auch Anstiege von bestimmten Delikten gibt, ist Fakt – Grund zur Verunsicherung besteht jedoch nicht. Die Sicherheitsbehörden reagieren rasch und konsequent.“

Rückgang in Leibnitz

Auf Bundesebene werden übrigens gezielt Maßnahmen im Bereich der BIG 5 (Wohnraumeinbruch, Cybercrime und Wirtschaftskriminalität, Kfz-Diebstahl, Gewaltdelikte) gesetzt.
Auch im Bezirk Leibnitz ist die Kriminalitätsstatistik sehr erfreulich. So gibt es einen Rückgang bei den Einbrüchen und bei Sachbeschädigung zu vermelden. Auch die Zahl der Anzeigen nach dem Fremdenpolizeigesetz sind deutlich weniger. Das einzige Manko: Bei der Anzahl von Delikten mit Suchtmitteln gibt es ein Plus, vor allem, was den Besitz von Suchtmitteln für den persönlichen Bereich betrifft.

Die genauen Zahlen im Überblick

Die aktuelle Kriminalitätsstatistik besagt Folgendes: Der Bezirk Leibnitz macht mit 81.315 (Stand 1. Jänner 2016) 6,6 Prozent der steirischen Gesamtbevölkerung aus.
Von Jänner bis Mai 2017 wurden im Bezirk Leibnitz 975 Anzeigen erstattet (4,37 Prozent der Anzeigen in der Steiermark), ein Rückgang von 3,8 Prozent.
Ein besonderer Rückgang bei folgenden Delikten:
Diebstahl: 18 Fälle, um 41 weniger als im Vorjahr (-69,5 Prozent)
Sachbeschädigung: 123 Fälle, um 36 weniger als im Vorjahr (-22,6 Prozent)
Fremdenpolizeigesetz: 6 Fälle, 26 weniger als im Vorjahr (-81,3 Prozent)
Im Vergleichszeitraum gab es deutlich mehr Delikte nach dem Suchtmittelgesetz, vor allem, was den Besitz von Suchtmitteln für den persönlichen Bereich betrifft.

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