30.10.2017, 10:33 Uhr

Feuerwehrfrau Lisa Peissl ist stets im Einsatz

Lisa Peissl ist bei Einsätzen immer vor Ort und dokumentiert das Geschehen mit ihrer Kamera. (Foto: KK)

Lisa Peissl aus Maierhof war vor zehn Jahren die erste Frau bei der Freiwilligen Feuerwehr in Pistorf.

Seit fast zehn Jahren ist Lisa Peissl bei der Freiwilligen Feuerwehr Pistorf. Damals war sie die erste Dame, die sich dazu entschlossen hat. "Der heutige ABI Dietmar Schmidt hat mich gefragt, ob ich nicht interessiert wäre, der Feuerwehr beizutreten, und ich habe mich spontan dazu entschlossen", informiert Lisa Peissl. Auch ihr Großvater, ihr Onkel und mittlerweile auch ihre Schwester sind Mitglieder bei der Feuerwehr. Die damals 13-Jährige hat damals mit der Jugendausbildung begonnen und ist seitdem ein fixer Bestandteil in der Feuerwehr geworden. "Seit 2012 bin ich im Ausschuss dabei und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Weiters bin ich seit 2015 Stabsmitglied im Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz", so Lisa Peissl weiter.

Organisationstalent

Die Löschmeisterin der Verwaltung ist vor allem ein gefragtes Talent in Sachen Organisation und Administration. So hat sie die Homepage der Feuerwehr eingerichtet, ein eigenes Logo entwickelt und ist auch für Produktion und Gestaltung der Feuerwehrzeitung und der diversen Flugblätter für Veranstaltungen zuständig. "Im Vorjahr habe ich rund 400 Stunden für die Feuerwehr gearbeitet", rechnet Lisa Peissl hoch. Natürlich ist sie auch bei Einsätzen mit dabei und steht dabei ihren Mann. "Oft werde ich belächelt, wenn ich erzähle, dass ich bei der Feuerwehr bin", gesteht die zierliche Feuerwehrfrau. Davon lässt sie sich allerdings nicht beirren und bleibt weiter mit viel Engagement im Ehrenamt tätig.

Kameradschaft ist wichtig

Sie schätzt an der Feuerwehr vor allem, dass man für das Leben lernen kann. "Ich war schon bei drei Unfällen als Ersthelferin vor Ort. Ohne meine Ausbildung wüsste ich nicht, ob ich richtig reagiert hätte." Dass die Unfälle leider zum Teil tödlich enden, ist für die Feuerwehrfrau natürlich eine Belastung. Hier hilft allerdings die Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehr weiter. "Nach den Einsätzen sitzen wir noch zusammen und reden über das Geschehene. Dadurch werden wir noch weiter zusammengeschweißt", ist Lisa Peissl auch für die Unterstützung der Kameraden dankbar.
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