13.03.2017, 13:18 Uhr

FPÖ macht gegen AKW Krsko mobil

Mario Kunasek, Josef Riemer und Christian Cramer. (Foto: FPÖ)

Heute stellten die Freiheitlichen im Bezirk Leibnitz die Petition „Gegen den Fortbestand des AKW-Krsko" vor.

Nach dem jüngsten Zwischenfall im veralteten Atomkraftwerk Krsko, welches sich wegen eines Problems bei der Wasserversorgung abgeschaltet hatte, fordern die Freiheitlichen erneut die Schließung der gesamten Anlage. Immerhin befindet sich Krsko weniger als 70 Kilometer von der Landesgrenze entfernt und liegt direkt auf einer Erdbebenlinie. Deshalb brachte der steirische Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch eine Petition gegen den Fortbestand des AKW Krąko ein. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Restaurant Herg in Leibnitz betonten die freiheitlichen Funktionäre Landesparteiobmann LAbg. Mario Kunasek, Bezirksparteiobmann NAbg. Sepp Riemer und Landtagsabgeordneter Christian Cramer die von Krsko ausgehende Gefahr. „Vor allem der Bezirk Leibnitz wäre von einem möglichen Zwischenfall massiv betroffen. Dieses Atomkraftwerk stellt eine permanente Bedrohung dar! Die Verantwortungsträger von SPÖ und ÖVP sind gefordert, mit Nachdruck für die Stilllegung der Anlage einzutreten. Die gestartete Petition soll dazu dienen, den berechtigten Befürchtungen der Bevölkerung Ausdruck zu verleihen“, erklärt Mario Kunasek.

Die weitere parlamentarische Behandlung und die unbestreitbare Gefährdungslage des AKW erläuterte Nationalratsabgeordneter Sepp Riemer. „Diese Initiative wird auf jeden Fall im Plenum debattiert. Wichtig ist es so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen. Die rund 180 Störfälle seit 1981 lassen die lokale Bevölkerung nicht gerade ruhig schlafen. Besonders die Bilder von Tschernobyl 1986 und Fukushima 2011 dürfen keinesfalls in Vergessenheit geraten“, warnt der Freiheitliche.

Die FPÖ Steiermark ruft mit dieser Petition nicht nur die Steirer, sondern die gesamte österreichische Bevölkerung auf, ein klares Signal gegen Atomkraft zu setzen. Auch die Bundespartei und die Freiheitlichen in Kärnten unterstützen die steirische Kampagne aktiv. „Es geht um die Gesundheit und Sicherheit der Bürger, diese muss stets im Vordergrund aller politischen Überlegungen stehen. Wir wollen mit dieser parlamentarischen Petition ein klares Zeichen gegen den Ausbau von Atomenergie und insbesondere gegen den Fortbestand des AKW-Krsko setzen“, ergänzt der FPÖ-Landtagsabgeordnete Christian Cramer abschließend.
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