01.12.2017, 08:12 Uhr

Tief verwurzelt mit der Heimat

Heuer mit Banderole: Hansi (r.) und Kurti Moitz verbringen viel Zeit mit der Pflege ihrer Christbäume.

Christbäume haben oft eine lange Reise hinter sich, nicht aber die Bäume der Familie Moitz aus Heimschuh.

Vorfreude ist die schönste Freude und auch Kurti und Hansi Moitz können sich über ein verfrühtes Christkind freuen: Im Frühjahr wurde das Traditionsunternehmen Moitz - Reisig & Christbaum Verkauf offiziell in die Reihe der qualifizierten steirischen Christbaumbetriebe aufgenommen. Eine Auszeichnung, die für strenge Qualtitätskriterien bürgt: "Unsere Bäume tragen alle die Banderole 'Der Baum aus der Heimat' und kommen ausschließlich aus der Steiermark", betonen Kurti und Hansi Moitz, und gehen noch einen Schritt weiter: "Wir bearbeiten mittlerweile elf Hektar Eigenfläche und verkaufen heuer erstmals ausschließlich nur Bäume von unseren eigenen Kulturen." Damit geht für die Familie Moitz ein langgehegter Wunsch, sozusagen ein persönlicher Weihnachtstraum, in Erfüllung.
"Durch unsere Unabhängigkeit können wir unsere Bäume kurzfristig schlägern und somit besonders frische Ware liefern", freuen sich die beiden Christbaumexperten.

Langjährige Erfahrung

Hansi Moitz ist in den Christbaumverkauf buchstäblich hineingewachsen und mit seinen Bäumen stark verwurzelt: "Meinen ersten Christbaum verkaufte ich im Jahr 1971 gemeinsam mit meinem Vater." Heute bewältigen Hansi Moitz mit Gattin Maria und Sohn Kurti mit Gattin Alex gemeinsam das Weihnachtsgeschäft, wobei an bester Qualität kein Weg vorbeiführt. Seit mehr als 15 Jahren schmücken die heimischen Christbäume der Familie Moitz auch die Bezirksstadt Leibnitz.

Jahrelanger Einsatz

Bis ein Christbaum gefällt werden kann, bedarf es jahrelangem Einsatz. "Wir pflanzen vierjährige Bäumchen und ziehen sie groß. Die ersten Arbeiten beginnen im März und im Mai erfolgt das Regulierungszwicken. Im Juli und August werden die Bäume für den Verkauf markiert", erzählen Hansi und Kurti Moitz, wobei die Bäume rund drei bis vier Mal im Jahr ausgemäht werden. "Wenn es uns gelingt, schneiden wir unsere Christbäume bei aufnehmenden Mond. Also drei Tage vor dem Vollmond. Denn dann hat der Baum mehr Saft in sich, harzt viel mehr und hält länger", weiß Hansi Moitz.
Übrigens: Am 8. Dezember lädt die Familie Moitz zur offiziellen Eröffnung bei Glühwein und Keksen ins Christbaumparadies in Heimschuh (Heimschuhstraße 41) ein.

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