24.05.2017, 10:23 Uhr

99 Prozent für den neuen ÖVP-Bezirksparteiobmann

Auf dem ÖVP-Bezirksparteitag (v. l. n. r.): LR Christopher Drexler, LAbg. Peter Tschernko, Michaela Lorber, Joachim Schnabel, Helene Silberschneider, Gerald Holler; dahinter Georg Pock, Gerald Hofer und David Rumpf.​​ (Foto: Anton Barbic)

Mit Joachim Schnabel (41), ÖVP-Bürgermeister in Lang, bekam die Volkspartei im Bezirk Leibnitz einen neuen Bezirksparteiobmann.

Der bisherige Obmann, LAbg. Peter Tschernko stellte sich nach acht Jahren in dieser Funktion bei der jüngsten Bezirkswahl nicht mehr der Wiederwahl.
Die Neuwahl des Bezirksparteiobmannes erfolgte auf dem ÖVP-Bezirkstag vor einem vollen Haus im Kultursaal Straß, wo sich nahezu 200 wahlberechtigte Delegierte eingefunden hatten. Mit knapp 99 % ihrer Stimmen sprachen sie ihm in geheimer Wahl ihr Vertrauen aus. Ähnliche Vertrauensbeweise gab es auch für seine Stellvertreter Helene Silberschneider aus Gleinstätten, Gerald Holler aus Wildon und Michaela Lorber aus St. Veit in der Südsteiermark.

Zum Bezirksorganisationsreferenten wurde Georg Pock (St. Veit i. d. Südstmk.), zum Referenten für Finanzen und Analysen wurde David Rumpf (St. Georgen a. d. Stfg.), und zum Referenten für den Kernraum Gerald Hofer (Leibnitz) gewählt. Weiters erfolgte noch die Wahl weiterer Vorstandmitglieder.

Der neue Bezirksobmann Schnabel setzte sich in seinem umfangreichen Referat mit viel Zukünftigem auseinander. Für ihn habe „oberste Priorität“ die Versorgung mit „ultraschnellem Breitbandinternet“, und er forderte „infrastrukturelle Nachrüstungen“. Wichtig erscheint ihm auch die Vernetzung des „erfolgreichen Weinbauers“ mit der Wirtschaft und Landwirtschaft unter der Dachmarke “Südsteiermark“. Weiters befasste er sich mit Familienpolitik, wo er Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung einforderte. Er lobte die Vereinstätigkeiten, besonders bei den Feuerwehren. Und: Er möchte „mehr direkte Demokratie“ mit einem Vorzugsstimmensystem bei Wahlen.

Landesrat Christopher Drexler ortete „bewegte Tage“ mit dem neuen Spitzenkandidaten Sebastian Kurz bei den Nationalratswahlen, und sieht mit ihm die „Chance auf ein sehr erfreuliches Wahlergebnis“. Und: Dann die „Zukunft Österreichs gestalten“.

Der scheidende Bezirksobmann Tschernko behält sein Landtagsmandat und verbleibt auch im Bezirksvorstand. Es habe sich in seinem beruflichen und privaten Umfeld einiges geändert, weshalb er nicht mehr als Bezirksobmann zur Verfügung stehe. In seinem Rückblick erwähnte er besonders die „vielen Neugründungen von Gruppen der Teilorganisationen“.

Das Ehrenzeichen der Steirischen Volkspartei in Gold erhielten Ingrid Gady (LAbg. 2012 bis 2015), Margret Neuhold (Vzbgm. 2010 bis März 2017), LAbg. Peter Tschernko und das in Silber Dorli Kickmaier (Vzbgm. 2000 bis 2005 und 2006 bis 2014).

Text und Fotos von Anton BARBIC
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.