13.06.2017, 09:54 Uhr

SG Hengist startet durch

Die Spieler und ihr Trainerduo freuen sich auf die neuen Herausforderungen in der 1. Klasse Süd B.

Lebring, Wildon und Hengsberg startetn mit der "SG Hengist" als zweite Kampfmannschaft durch.

Im Buchkogelstadion Lebring wurde ein neuer Verein vorgestellt: Die SG Hengist Lebring-Hengsberg-Wildon. Das Hauptziel der Spielgemeinschaft: Junge Spieler sollen ihre Chance bekommen. "Der Sprung von der Jugend in die Kampfmannschaft ist oft zu groß. In der SG Hengist können sie Erfahrung sammeln", so der sportliche Leiter Harald Rampitsch.

Großer Pool an Spielern

Durch die Zusammenführung stehen dem Trainerduo Thomas Frieß und Andreas Simperl derzeit 28 Spieler zur Verfügung. "Jeder Spieler kann überdies beim Stammverein und in der Spielgemeinschaft spielen und der Spieler bleibt im Besitz des Stammvereins", erörtert Rampitsch. Trainiert wird zu 70 Prozent in Hengsberg und zu 30 Prozent in Lebring. Auch bei den Spielen wurde eine faire Lösung gefunden. "Wir spielen in der 1. Klasse Süd B, einer 10er Liga. Von den neun Heimspielen werden je drei in Lebring, Wildon und Hengsberg stattfinden", so Rampitsch. Ein weiterer Grund für die Gründung der Spielgemeinschaft ist die Bindung der Spieler an die Vereine. Auch ein gesteigertes Zuschauerinteresse wird dadurch erhofft. "Wenn viele Einheimische in den Mannschaften spielen, wird es für die Fans auch wieder interessanter."

Region Hengist zieht an einem Strang

Initiiert wurde das Projekt von Lebrings Bürgermeister und Obmann des Fußballvereins Franz Labugger. "Die Fußballvereine funktionieren ohne Nachwuchsarbeit nicht. Das hier ist der richtige Schritt." Wie groß der Zuspruch für das Projekt ist, zeigte sich auch an der regen Teilnahme: Die Bürgermeister Franz Labugger, Joachim Schnabel, Helmut Walch und Johann Mayer sowie Vertreter aller Vereine und die Spieler waren dabei. Alle Beteiligten freuen sich, dass die Region Hengist nun auch im Fußball an einem Strang zieht und sind sich sicher, dass durch die Zusammenarbeit ein Win-Win-Situation für die Vereine entsteht.
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