Ein guter Start ins neue Jahr für den Arbeitsmarkt in Leoben

Heidelinde Köck, stellvertretende Leiterin des AMS Leoben.
  • Heidelinde Köck, stellvertretende Leiterin des AMS Leoben.
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  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

LEOBEN. Auch im neuen Jahr setzt sich der positive Trend am Arbeitsmarkt weiter fort. Mit Ende Jänner 2018 waren insgesamt 2.001 Menschen arbeitslos gemeldet. Das bedeutet entsprechend dem Trend der letzten Monate wiederum einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 8,5 Prozent oder 185 Personen im Vergleich zum Jänner des Vorjahres.

Rückgang bei Jung und Alt

Am deutlichsten ist der Rückgang bei den Personen unter 25 Jahren ausgefallen. "Hier verbuchen wir ein Minus von 19,6 Prozent", sagt Heidelinde Köck, stellvertretende Leiterin der AMS-Geschäftsstelle Leoben. Betrachtet man die Anzahl der in Schulung befindlichen Personen (476 und somit + 15,8 %), stellt man fest, dass nahezu die Hälfte der Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer Personen unter 25 Jahren sind.
"Auch bei den über 50-Jährigen ist ein Rückgang zu vermelden. Hier waren 40 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als noch im Jänner 2017", zeigt sich Köck erfreut.
Insgesamt wurden 508 Menschen arbeitslos, 574 Menschen beendeten jedoch die Arbeitslosigkeit. Das sind 17 mehr als im Jänner des Vorjahres.

Plus 106 Prozent am Stellenmarkt

Der Stellenmarkt verzeichnet ein Plus von 106 Prozent an insgesamt gemeldeten offenen Stellen mit einem Zugang von 273 Stellen im Jänner 2018. Die meisten Zugänge finden sich in den Berufsobergruppen Metall, Elektro, Handel, Fremdenverkehr und in den Büroberufen. Insgesamt waren im Jänner 408 Vollzeit- und 68 Teilzeitstellen zu besetzten, wobei der Zugang an Teilzeitstellen um 28,1 Prozent gestiegen ist.

Lehrstellenagebot

Das Angebot an Lehrstellen mit 152 gemeldeten (22 davon sind sofort verfügbar) offenen Stellen verspricht vor allem für Schulabgängerinnen und Schulabgänger gute Chancen, eine Lehrstelle im gewünschten Lehrberufsbereich zu finden. Die meisten Lehrstellen finden sich in den Berufsobergruppen Metall, Elektro, Handel und Verkehr, Fremdenverkehr sowie in den Büroberufen.

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote betrug mit Ende des Jahres 2017 8,0 Prozent (Steiermark 8,6 %).
(Anm.: Die Arbeitslosenquote ist der bekannteste und am häufigsten zitierte Indikator zur Beurteilung der Arbeitsmarktentwicklung. Die Arbeitslosenquote wird nach nationaler und internationaler Definition berechnet. Die Registerquote als "nationale Arbeitslosenquote" basiert auf den beim Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) vorgemerkten Arbeitslosen und den beim Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger erfassten unselbstständigen Beschäftigten. Sie entspricht dem Anteil der Arbeitslosen am Arbeitskräftepotenzial.)

Weitere Informationen und die genauen Statistiken finden Sie auf der Homepage des AMS Leoben.

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