Montanuni
Kick-off für zukunftsweisendes Kunststoff-Forschungszentrum
- Das Management des Comet-Zentrums unter der Leitung von Frau Dr. Elisabeth Ladstätter freut sich über den erfolgreichen Projektstart. Im Bild: Dieter Gruber, Elisabeth Ladstätter, Gernot Oreski und Markus Wolfahrt (v. l.)
- Foto: Armin Russold
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Ein neues Kunststoff-Forschungszentrum in Leoben ist gestartet. Das zukunftsweisende Projekt mit über 40 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft nimmt die globale Kunststoffproblematik ins Visier.
LEOBEN. Das Polymer Competence Center Leoben (PCCL) hat mit dem General Board Meeting erfolgreich die nächste Förderperiode gestartet. Ziel des neuen, zukunftsweisenden Forschungszentrums COMET-K1 ist es, aktiv zur Lösung aktueller globaler Probleme beizutragen, die mit der Herstellung, Anwendung und Entsorgung von Kunststoffen zusammenhängen.
„Mit unserem neuem COMET-Zentrum setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung im Kunststoffbereich. „Wir freuen uns auf die kommenden Jahre der intensiven Forschung und Zusammenarbeit.“
Elisabeth Ladstätter, Geschäftsführerin PCCL
Das Vorhaben wird über vier Jahre mit einem Projektvolumen von mehr als 22 Millionen Euro durchgeführt und vereint die Expertise von über 40 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Zu den zentralen Partnern zählen namhafte Unternehmen wie AT&S, Pankl Racing Systems und SKF Sealing Solutions Austria, sowie Universitäten wie die Montanuniversität Leoben und die TU Graz.
- Das PCCL-K1 betreibt wissenschaftliche und angewandte Forschung in ausgewählten Bereichen der Polymertechnik und -wissenschaft.
- Foto: Pixabay (Symbolfoto)
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Über das Projekt
Das PCCL betreibt wissenschaftliche und angewandte Forschung in ausgewählten Bereichen der Polymertechnik und -wissenschaft. Ein erklärtes Ziel für die kommenden Jahre ist es, Antworten mit hohem sozioökonomischem Impact zu liefern. Etwa durch das Recycling und die Wiederverwendung von Polymeren, die Steigerung der Energieeffizienz und Materialeinsparungen in Produktionsprozessen, die Verbesserung der Lebensdauer von Polymerprodukten, die Anwendung biobasierter Polymere und den Einsatz datengesteuerter und KI-gestützter Methoden.
Durch diese aktive Rolle in der Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit von Polymeren wird das PCCL seinen Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen und dem Europäischen Green Deal erhöhen und ist dabei das führende österreichische Zentrum für kooperative Forschung im Bereich Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften.
- Zu den Partnern des Forschungszentrums COMET-K1 zählen Unternehmen wie AT&S, Pankl Racing Systems und SKF Sealing Solutions Austria, sowie Universitäten wie die Montanuniversität Leoben und die TU Graz.
- Foto: KK
- hochgeladen von MeinBezirk.at/ Leoben
Rund 100 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten gemeinsam mit der Kunststoffwirtschaft und Universitäten F&E-Projekte für innovative Kunststofflösungen in einem breiten Feld von Anwendungen – von Automotive über Luftfahrt und Packaging hin zu Solar- und Photovoltaikanwendungen.
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